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Backpacking in Chile

Backpacking in Chile

Du planst Backpacking in Chile? Dann bist du hier genau richtig, denn auf dieser Seite erhältst du die wichtigsten Informationen für deine Reise ins wunderschöne Chile. Ich selbst habe insgesamt ein Jahr in Chile gelebt und bin in dieser Zeit auch sehr viel durch das Land gereist.

Warum Backpacking in Chile?

Chile ist das vielgestaltigste Land überhaupt. Vor allem für Naturliebhaber und Trekker ist Chile ein Paradies, denn die Landschaften sind betörend schön. Chile hat übrigens eine Nord-Süd-Ausdehnung von  ungefähr 4.300 km, daher sind auch die Landschaftsformen sehr vielfältig: Wüste, Salzseen, kristallklare Lagunen am Fuße der Andenkordillere, mächtige Vulkanketten, Seengebiete und Gletscher.

Aufgrund der beachtlichen Nord-Süd-Ausdehnung musst du manchmal große Distanzen zurücklegen und das kostet Zeit. Daher solltest du im Vorfeld ungefähr planen, welche Orte du in Chile auf jeden Fall besuchen möchtest.

Im Vergleich zu Peru ist das Reisen in Chile um einiges teurer, doch dafür ist Chile das sicherste Land in Südamerika. Aus diesem Grund würde ich Chile sehr für den Einstieg in Südamerika empfehlen. Hinzu kommt, dass Chile mitunter auch sehr „europäisch“ erscheint. Deutsche genießen in Chile ein sehr hohes Ansehen, vor allem im Süden des Landes gibt es verschiedene deutsche Kolonien. Das Kunstmann-Bier, eines der bekanntesten und anerkanntesten Biere in Chile, wird übrigens in Valdivia nach deutschem Reinheitsgebot gebraut.

Chile ist sehr gut auf Backpacker eingestellt, in nahezu jeder Stadt finden sich Hostels, welche sich auf Backpaker spezialisiert haben. Vor allem im Süden des Landes gibt es auch sehr viele schöne Campingplätze.

Die Infrastruktur ist sehr gut ausgebaut, das Reisen mit dem Bus ist überaus komfortabel und bequem.

 

Einreisebestimmungen in Chile (für Deutsche Backpacker)

Zum Zeitpunkt der Einreise sollte der Reisepass noch mindestens 6 Monate gültig sein. Auch Kinder benötigen ein eigenes Ausweisdokument.

Bei kurzfristigen Aufenthalten ist kein Visum erforderlich, bei der Einreise wird automatisch ein „Tarjeta Turismo“ ausgestellt mit einer Aufenthaltsgenehmigung für 90 Tage. Bei einen längeren Aufenthalt kann die Tarjeta im „Departamiento de Extranjería“ in Santiago (San Antonio 580) gegen eine Gebühr von 100 US$ um weitere 90 Tage verlängert werden.

 

Die Sprache beim Backpacking in Chile – Englisch oder Spanisch?

Neben Argentinien gilt Chile als das europäischste Land in Südamerika. Daher wirst du vermutlich auch oft mit Englisch gut durchkommen. Dennoch solltest du zumindest die Grundlagen in Spanisch lernen, denn so macht auch die Reise viel mehr Spaß. Ohne jegliche Sprachkenntnisse kann sich eine Reise sehr schnell zum Stummfilm entwickeln. Es gibt viele gute Gründe, warum du Spanisch lernen solltest.

Die Sprache ist wie ein Gepäckstück ohne Gewicht, das du mit dir trägst. Schon mit bescheidenen Kenntnissen in Spanisch kannst du eine Brücke zu den Locals schlagen. Das Reisen ist entspannter und du erhältst außerdem auch viel einfacher wichtige Informationen, findest vielleicht sogar noch nette Bekannte.

Beherrschst du die Grundlagen in Spanisch, dann wirkst du in vielen Situationen auch selbstbewusster und souveräner. Mangelhafte Sprachkenntnisse lassen uns oft ungeschickt erscheinen und verleiten häufiger Taschendiebe dazu, ihr Glück bei uns zu versuchen!

Es ist auch gar nicht so schwierig, sich die Grundlagen in Spanisch anzueignen. Kannst du noch kein Spanisch? Das ist kein Problem, denn für Interessierte habe ich den Gratis-Spanisch-Sprachführer erstellt. Den kannst du als pdf kostenlos downdloaden, wenn du dich in den Newsletter eingetragen hast. Mehr Informationen gibt´s auf der Seite Der Spanisch-Sprachführer für Mittel- und Südamerika bei Adentureluap.

spanisch lernen

 

Wie sicher ist Chile?

Vielleicht haben dir schon Leute versucht einzureden, dass es zu gefährlich wäre, durch Südamerika zu reisen. Das solltest du vergessen. So etwas sagen meistens Leute, die selbst noch nie dort waren.

Es ist wichtig, dass du aufmerksam reist und die wichtigsten Sicherheitsregeln beachtest.

Wenn du diese Hinweise beachtest, so ist deine Reise auch relativ sicher. Außerdem gilt Chile mit als das sicherste Reiseland in Südamerika.

Garantie gibt es aber natürlich keine.

 

Backpacking in Chile – Kosten und Budget

Chile ist mit das rohstoffreichste Land in Südamerika (führender Kupferexporteur auf der Welt) und der Lebensstandard ist daher relativ hoch.

Deswegen ist Chile für Touristen ziemlich sicher, doch das Reisen ist nicht unbedingt billig. Für eine Nacht im Dormitorio bezahlst du in der Regel 8-20 €, eine Nacht im Privatzimmer kostet meist 20-40 €. Du könntest zum Beispiel im Voraus bei Hostelworld eine Unterkunft buchen.

Ein Essen bekommst du meistens für 5-10 €. Für eine Langstreckenbusfahrt über 24 Stunden bezahlst du immerhin 35.000 bis 50.000 Chilenische Pesos (50 bis 70 €).

 

Wie reist man am besten durch Chile?

Also ich war immer per Bus unterwegs. Es ist total komfortabel und bequem, mit dem Bus durch Chile zu reisen. Die Preise sind in der Regel sehr erschwinglich, das gilt auch für Fahrten über lange Strecken. Das Ticket für die Reise kannst du völlig unkompliziert am Busterminal (Terminal de Buses) vor Ort kaufen. Im Norden und in den südlichsten Regionen von Chile sind die Fahrpreise für Busfahrten merklich höher.

In Chile kann ich zum Beispiel die Busgesellschaften Turbus und Pullmann sehr empfehlen.

 

Flüge dagegen sind allgemein recht teuer in Südamerika. Bei knappem Zeitbudget könntest du aber durchaus über einen Flug nachdenken.

Flüge kannst du zum Beispiel  bei atrapolo online buchen.

Mögliche Flugverbindungen wären zum Beispiel

  • Santiago – Punta Arenas (Ausgangspunkt für Nationalpark Torres del Paine)
  • Santiago – Calama (Ausgangspunkt für San Pedro de Atacama)

 

An dieser Stelle noch eine kurze Übersetzungshilfe für die Buchung von Flügen oder Busfahrten:

Origen – Ort der Abfahrt/ oder für den Abflug

Destino – Zielort

Ida – nur Hinfahrt/-flug (one way)

Ida y vuelta – Hin- und Rückfahrt/-flug

Fecha de Ida – Tag der Abfahrt/Abflug

Fecha de regreso – Tag der Rückkehr

 

Reiseziele und Unternehmungen beim Backpacking in Chile

In der Luftlinie beträgt die maximale Nord-Süd-Ausdehung in Deutschland 876 km. Würde man diese Strecke in Chile zurücklegen, so hätte man noch nicht mal ein Viertel des Landes gesehen. Chile dehnt sich entlang der Anden über eine Strecke von ~4.300 km aus, die Ost-West-Erstreckung hingegen beträgt im Mittel ~180 km.

Aufgrund der gewaltigen Erstreckung wird oft in die folgenden fünf Zonen unterteilt:

  • Großer Norden (von Arica bis nach Antofagasta)
  • Kleiner Norden (von Antofagasta bis nach Los Vilos)
  • Zentralteil (von Los Vilos bis nach Los Angeles)
  • Kleiner Süden (von Los Angeles bis nach Puerto Montt)
  • Großer Süden (von Puerto Montt bis nach Feuerland [Tierra del fuego])
Zur Veranschaulichung: die verschiedenen Regionen von Chile. Das Bild wurde bearbeitet nach Wikipedia.
Zur Veranschaulichung: die verschiedenen Regionen von Chile. Bildquelle: Wikipedia.

 

Der Große Norden

San Pedro de Atacama und die Atacamawüste

Der Große Norden von Chile wartet mit kolossalen Landschaften auf, möglicherweise zählen sie mit zu den spektakulärsten auf dieser Erde. Die faszinierenden Landschaftsformen der Atacamawüste locken Backpacker, Naturbegeisterte und Abenteurer gleichermaßen.

Der Große Norden von Chile ist eine Region der Extreme, die Atacamawüste gilt übrigens als die trockenste Wüste weltweit.

Das Hauptreiseziel im Großen Norden von Chile ist natürlich San Pedro de Atacama. Die Ausflüge in das wunderschöne Tal des Mondes (Valle de la Luna), zum Geysirfeld El Tatio und auch zu den hochgelegenen  Lagunen am Fuße der Andenkordillere solltest du dir auf keinen Fall entgehen lassen. Mehr Informationen findest du auf meiner Übersichtsseite zu San Pedro de Atacama.

Die Landschaften im Norden von Chile sind überaus spektakulär: das Tal des Mondes bei San Pedro de Atacama
Die Landschaften im Norden von Chile sind überaus spektakulär: das Tal des Mondes bei San Pedro de Atacama

 

El Tatio ist das am höchsten gelegene Geysirfeld weltweit.
El Tatio ist das am höchsten gelegene Geysirfeld weltweit.

 

Die Lagune Miñique am Fuße der Andenkordillere
Die Lagune Miñique am Fuße der Andenkordillere

 

Der Kleine Norden

Pan de Azucár

Im Kleinen Norden von Chile erfolgt der Übergang von der Wüste in die Halbwüste, daher nimmt die Vegetation in südlicher Richtung auch immer weiter zu. In der nördlichsten Region liegt der Nationalpark  Pan de Azucár, dieser zählt aufgrund seiner schönen Landschaften zu den Höhepunkten des kleinen Nordens und ist am besten von Chañaral aus erreichbar. Weitere Infos bekommst du im Bereicht Atacama – Flamingos, Salz und heiße Quellen auf der Geo – Reisecommunity.

 

Copiapo, La Serena, Coquimbo & Valle de Elqui

Wichtige Städte im Kleinen Norden sind Copiapo, La Serena und Coquimbo. Das schöne Valle del Elqui befindet sich in unmittelbarer Nähe zu La Serena und Coquimbo, du könntest von La Serena aus einen bequemen Tagesausflug unternehmen und dabei mehr über den chilenischen Traubenschnaps Pisco erfahren. Eindrücke bekommst du auch im Bericht Sternstunden im Valle del Elqui von Daniel bei Southtraveler.

Das Valle de Elqui ist die wichtigste Pisco-Provinz in Chile
Das Valle de Elqui ist die wichtigste Pisco-Provinz in Chile

 

Im Kleinen Norden von Chile sind die Nächte zumeist sternenklar und daher finden sich in dieser Region zahlreiche Observatorien:

  • Mamalluca Observatorium bei La Serena
  • Hacienda los Andes Obervatorium bei Ovalle (70 km südlich von Coquimbo), hier werden auch deutsche Führungen angeboten!

 

Die Osterinsel – Isla Pascua

Die Osterinsel befindet sich mehr als 3.500 Kilometer von der chilenischen Küste entfernt. Bekannt ist die Osterinsel vor allem aufgrund der Steinskulpturen, die sogenannten Moai.  Der Nationalpark Rapa Nui ist seit 1995 Teil des UNESCO Weltkulturerbes (Wikipedia).

Die Fluggesellschaft LAN bietet Flüge von Santiago de Chile aus an. Ein solcher Flug ist nicht ganz billig, meist liegen die Kosten zwischen 400 und 800 €. Einen schönen und auch informativen Erfahrungsbericht zum Besuch der Osterinsel findest du zum Beispiel bei Woanderssein.

Backpacking Chile
Moai Skulpturen auf der Osterinsel (Isla Pascua). Foto von Pixabay

 

 

Der Zentralteil

Der Zentralteil ist das Zentrum des Landes, hier liegt auch die Hauptstadt Santiago de Chile. Ein Großteil der Bevölkerung von Chile konzentriert sich auf diese Region.

 

Santiago de Chile

Die Hauptstadt Santiago de Chile wird vermutlich der Ausgangspunkt deiner Backpacking-Reise sein. In Santiago lebt etwa ein Drittel der Gesamtbevölkerung von Chile. Santiago de Chile grenzt unmittelbar an der Andenkordillere und der Ausblik vom Aussichtspunkt des „Parque Metropolitano“ auf die Wolkenkratzer und die dahinterliegenden, schneebedeckten Gipfel der Anden ist überaus spektakulär. Wenn du gern sportlich aktiv bist: in der Nähe von Santiago gibt es auch ein Skigebiet.

Schau doch mal in den Beitrag Santiago in Bildern bei Meyouandtheworld rein.

Santiago de Chile, die Metropole am Fuße der Andenkordillere
Santiago de Chile, die Metropole am Fuße der Andenkordillere

 

Valparaíso & Viña del Mar

Du solltest bei einen Aufenthalt in dieser Region auf jeden Fall Valparaíso (nördlich von Santiago de Chile, 2 h mit dem Bus) besuchen. Valparaíso war einst die wichtigste Hafenstadt im südpazifischen Raum und besitzt einen ganz eigenen Charme. Außerdem kannst du vom schönen Valparaíso aus ganz bequem einen Tagesausflug nach Viña del Mar unternehmen.

Eindrücke über Viña del Mar gibt´s auch bei Meyouandtheworld

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Neben den Hügeln (Cerros) machen vor allem auch die Graffitis den unbeschreiblichen Reiz von Valparaíso aus.

 

"Wenn du dir etwas vom Herzen wünschst, dann erfüllen sich deine Träume". In Valparaíso warten viele kleine Details nur darauf, von dir entdeckt zu werden.
„Wenn du dir etwas vom Herzen wünschst, dann erfüllen sich deine Träume“. In Valparaíso warten viele kleine Details nur darauf, von dir entdeckt zu werden.

 

Viña del Mar
Viña del Mar

 

Talca, Chillán und Concepción

Weiter südlich sind die Orte Talca, Chillán und Concepción bzw. Lota einen Besuch wert.

Bei Talca kannst du den Nationalpark „Reserva Nacional Radal Siete Tazas“ besuchen: die 7 Tassen im Basalt sind durch den Río Claro entstanden. Auch den Wasserfälle „Velo de lo novia“ (Brautschleier) und „Salto de la Leona“ solltest du dir unbedingt anschauen.

Siete Tazas
Reserva Nacional Radal Siete Tazas

 

Wasserfall Velo de la Novia
Wasserfall Velo de la Novia

 

Chillán ist im Winter sehr beliebt bei Wintersportlern, das Skigebiet wirbt mit der längsten Piste von Südamerika. Vor allem aber sind die berühmten „Térmas de Chillán“ einen Besuch wert.

In Concepción kannst du ein Colectivo nach Lota nehmen. Einst war Lota das Hauptquartier der chilenischen Kohleindustrie, die letzte Mine wurde 1997 geschlossen. Bei einer Tour in die Mine „Chiflón del Diablo“, die Führer sind meist ehemalige Bergarbeiter. Der schöne Park „Parque Lota“ liegt in unmittelbarer Nähe zur Mine und erstrecke sich über eine Fläche von insgesamt 14 ha (Wikipedia). Concepción selbst hat nicht viele Sehenswürdigkeiten, doch lässt sich hier wunderbar das typische städtische Leben genießen.

Eingang zur Kohlemine Chiflón del Diablo
Eingang zur Kohlemine Chiflón del Diablo

 

 

Der Kleine Süden

Chiles Kleiner Süden hat sehr viel zu bieten und zählt zu den schönsten Regionen des Landes. Außerdem wird der Kleine Süden aufgrund seiner Landschaften auch die „chilenische Schweiz“ genannt und ist ein Paradies für Backpacking-, Trekking-, Abenteuer- und Outdoor-Touristen. Aufgrund der zahlreichen Unternehmungs – Möglichkeiten hat sich die Region zu einen Zentrum für den internationalen Tourismus entwickelt. Mehr erfährst du im Artikel Chiles Kleiner Süden – 7 Orte, die du unbedingt besuchen solltest von Daniel bei Southtraveler.

Die meistbesuchten Orte im kleinen Süden sind Temuco, Valdivia, Pucón, Osorno und natürlich Puerto Montt, das Sprungbrett auf die berühmte Isla Chiloe im Großen Süden. Auch zur Isla Chiloe findest du einen sehr schönen Bericht bei Southtraveler.

 

Pucón

Insbesondere Pucón erfreut sich großer Beliebtheit. Pucón befindet sich westlich von Villarrica direkt am Lago Villarrica. Der 2.850 m hohe Vulkan Villarrica südlich von Pucón ist die schönste Attraktion der Gegend, du kannst auch an einer Tour auf die Spitze des aktiven Vulkans teilnehmen. Pucón lebt vom Tourismus und ist optimal auf Backpacker eingestellt.

Weiter Infos bekommst du in meinem Artikel Die besten Unternehmungen in Pucón. Sehr zu empfehlen ist zum Beispiel auch eine Fahrradtour zum Lago Caburgua.

Der Vulkan Villarrica
Der Vulkan Villarrica

 

Valdivia

Spätestens in Valdivia wirst du feststellen, dass die Chilenen uns Deutsche sehr schätzen. Bei manchem Restaurant gibt es sogar eine deutsche Speisekarte, die Kunstmann-Brauerei wirbt mit den Slogan „das gute Bier“ und außerdem wird in Valdivia das Oktoberfest nachgefeiert, allerdings im Februar. Eine Führung in der Kunstmann-Braurei (Cervecería de Kunstmann) kann ich dir empfehlen, sie wird auch auf Englisch angeboten.

Außerdem kannst du den Fischmarkt am Río Valdivia besuchen. Unmittelbar am Fischmarkt lassen sich auch auf verschiedenen Plattformen im Fluss wunderbar die Seehunde beobachten. Direkt an der Brücke starten die Bootstouren zu den verschiedenen Inseln und Verteidigungsanlagen bei Valdivia.

Kunstmann - das gute BIer
Kunstmann – das gute Bier

 

Seehunde auf der Plattform am Río Valdivia
Seehunde auf der Plattform am Río Valdivia

 

Osorno

Osorno ist auch unter Chilenen ein sehr beliebter Ferien- und Urlaubsort. Die Gegend um Osorno wird übrigens auch „Region der Seen und Vulkane“ genannt. Der markanteste Vulkan ist wohl der ~2.600 m hohe Osorno selbst, er ist für Bergsteiger ein beliebtes Reiseziel. Das Freizeitangebot ist riesig, vor allem der Parque Nacional Puyehue ist einen Besuch wert. Des Weiteren kannst du von Osorno nach Argentinien fahren und die Region um Bariloche kennen lernen.

Der Vulkan Osorno
Der Vulkan Osorno

 

Puerto Montt

Puerto Montt ist das Sprungbrett zur Isla Chiloe. Die Isla Chiloe (Großer Süden) ist nach dem Feuerland die zweitgrößte Insel von Südamerika. Von Puerto Montt aus kannst du Tagesausflüge nach Puerto Varas und Frutillar unternehmen. Auch den Parque Nacional Vicente Peréz Rosales solltest du besuchen.

 

Der Große Süden

Der Große Süden von Chile ist wunderschön, denn die spektakulären Landschaften  sind die wildesten und unberührtesten von Chile. Die Entfernungen im Süden sind beträchtlich. Du solltest also Zeit einplanen.

Die Carretera Austral gilt als absolute Traumstraße und führt verläuft von Puerto Montt bist nach O´Higgins über eine Länge von insgesamt 1.350 km. Die Carretera Austral verkörpert in gewissem Maße das Reisen im Süden von Chile: am Straßenrand warten oft Backpacker mit ausgestreckten Daumen auf eine Mitfahrgelegenheit. Im Süden ist dies eine klassische Art zum Reisen, welche oftmals Zeit in Anspruch nehmen kann. An mancher Stelle habe ich übrigens 8 h gewartet, bevor ich mitgenommen wurde =).

Die Landschaften im Großen Süden sind kaum zu toppen. Fast in jeder Ortschaft gibt es einen Campingplatz, der Süden von Chile ist möglicherweise die sicherste Region in Südamerika.

backpacking in chile
Die Carretera Austral

 

Zu den absoluten Höhepunkten des Südens zählen die Laguna San Rafael, der Nationalpark Torres del Paine und natürlich das Feuerland (Tierra del Fuego) am südlichsten Zipfel. Du solltest berücksichtigen, dass für das Feuerland die Monate Dezember-Februar die günstigste Reisezeit sind. Den Nationalpark Torres del Paine solltest du am besten zwischen November und April besuchen.

Aufrgrund der unmittelbaren Grenznähe zu Argentinien wäre auch ein Besuch der Gletscher-Nationalparks „El Chaltén“ und „El Calafate“ zu empfehlen.

backpacking in chile
Der wunderschöne Nationalpark Torres del Paine an der Grenze zu Argentinien. Dieses wunderbare Foto wurde aufgenommen von Sarah Engel (sarahengelphotography).

 

El Calafate
Die beeindruckende Gletscherwand von El Calafate

 

Der große Süden von Chile – hier weiterlesen:

 

Hinweise zu Impfungen und Gesundheit

Generell empfehle ich, mindestens 3-4 Monate vor Beginn der Reise nach Südamerika den Hausarzt oder auch Tropenmediziner aufzusuchen zwecks einer Impfberatung. Auf der Grundlage des Impfausweises und der Reiseziele wird erörtert, welche Impfungen durchgeführt werden müssen.

Bei einen Besuch der Osterinsel wird der Nachweis einer Gelbfieberimpfung ab den vollendeten ersten Lebensjahr gefordert. Eine Malaria-Impfung ist nicht nötig, denn Chile ist malariafrei.

Während deiner Reise durch Chile solltest du vor allem auch die Höhenkrankheit (Soroche) auf keinen Fall unterrschätzen. Bevor du zu Wanderungen und Ausflügen auf >2.500 m aufbrichst, solltest du mindestens 2-3 Tage vor Ort akklimatisieren. Dabei solltest du viel Wasser trinken vor allem nur in Maßen Alkohol genießen oder ganz darauf verzichten. Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindelgefühle und Erbrechen sind typische Symptome der Höhenkrankheit. Wenn diese Symptome während einer Tour/Wanderung nach einer Pause bzw. Übernachtung nicht abklingen, so solltest du in niedriger gelegene Regionen <2.000 m absteigen.

 

Krankenversicherung

Reisende sind außerhalb der EU nicht über die Krankenkasse versichert, daher benötigst du für deine Reise in Südamerika eine Auslandskrankenversicherung. Ich würde dir dabei die HanseMerkur empfehlen, du kannst dich zwischen den beiden folgenden Angeboten entscheiden:

Viele Informationen zum Thema findest du auch im Artikel Auslandskrankenversicherung für Backpacker.

 

 

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