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Backpacking in Bolivien

Der Komplettguide

Backpacking in Bolivien - der Komplettguide

Du planst eine Backpacking-Reise nach Bolivien? Dann bist du an dieser Stelle genau richtig, hier bekommst die viele nützliche Informationen für deine Reise in das hochgelegene Land des Altiplanos. An dieser Stelle erhältst du Informationen über Einreisebestimmungen, Sicherheit, Reiseziele, Kosten und außerdem wichtige Hinweise für die Gesundheit (einschließlich Impfungen).

Warum Backpacking in Bolivien?

Bolivien ist ein Traumziel für Backpacker, Abenteurer, Trekker und Bergsteiger. In Bolivien ist es außerdem im Vergleich zu seinen Nachbarländern noch sehr einfach, Südamerika von seiner traditionellen Seite kennen zu lernen. Des Weiteren sind die Lebenshaltungskosten sehr niedrig, Bolivien ist daher ein Paradies für Low-Budget-Reisende und Backpacker.

Das Schönste an Bolivien sind jedoch die bezaubernden Landschaften. Die Landschaft ist stark geprägt von der Hochebene des unwirtlichen Altiplanos, welcher im Norden durch den Titicacasee an der Grenze nach Peru begrenzt wird. Der Titicacasee liegt auf 3.810 m Höhe und ist somit der am höchsten gelegene schiffbare Süßwassersee weltweit und der zweitgrößte See Südamerikas. Auf dem Altiplano befindet sich auch der Salar de Uyuni, der größte Salzsee der Erde. Zur Regenzeit ist der Salar mit einer flachen Wasserschicht bedeckt und es spiegeln sich Sonne samt Wolken auf der Wasseroberfläche, daher wird der Salar auch als größter natürlicher Spiegel der Welt bezeichnet.

Zur Regenzeit ist der Salar de Uyni der größte natürliche Spiegel auf der Welt.
Zur Regenzeit ist der Salar de Uyni der größte natürliche Spiegel auf der Welt.

 

Der Altiplano wird flankiert von den teilweise über 6.000 m hohen Gipfeln der Ost- und Westkordillere der Anden. Naturliebhaber und Hobby-Bergsteiger kommen in Bolivien voll auf ihre Kosten. Östlich der Ostkordillere liegt das Tiefland von Bolivien, dieses nimmt etwa 70% der Fläche des Landes ein. Deswegen können von La Paz aus spektakuläre Ausflüge in den Dschungel von Bolivien unternommen werden.

Bist du jetzt neugierig? Dann einfach weiter lesen =)

 

Einreisebestimmungen Bolivien (für Deutsche Backpacker) – Visum

Der Reisepass sollte zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein. Auch Kinder benötigen ein Reisedokument.

Bei einer Einreise über die USA benötigst du außerdem ein US-Visum.

Touristen können sich übrigens in Bolivien 90 Tage visumfrei  aufhalten. Zunächst erhältst du als Tourist eine Aufenthaltsgenehmigung für 30 Tage, diese kann zweimal kostenlos bei der Migrationsbehörde um weitere 30 Tage verlängert werden.

Bei Einreise auf dem Landweg benötigst du einen Einreisestempel von der Grenzkontrolle. Bei Einreise über die Grenze mit dem Nachtbus werden Grenzkontrollen bisweilen durchfahren und das könnte zu Problemen bei der Ausreise führen. Weitere Informationen findest du auf der Seite des Auswärtigen Amtes.

Es kann übrigens sein, dass bei der Einreise ein Nachweis für eine Gelbfieber-Impfung verlangt wird.

 

Die Sprache beim Backpacking in Bolivien – Englisch oder Spanisch?

Nur mit Englisch-Kenntnissen wirst du in Bolivien große Probleme haben. In den ländlichen Regionen sprechen die wenigsten Englisch, ohne Sprachkenntnisse kann deine Reise also sehr schnell zum Stummfilm verkommen. Es gibt viele gute Argumente, warum du Spanisch lernen solltest.

Für deine Reise durch Bolivien MUSST DU vorher etwas Spanisch zu lernen. Die Sprache ist wie ein Gepäckstück ohne Gewicht, dass du mit dir trägst. Das Reisen ist entspannter, du kommst schneller mit den Einheimischen ins Gespräch und erhältst so auch viel einfacher wichtige Informationen. Beherrschst du die Grundlagen in Spanisch, so wirkst du in vielen Situationen auch selbstbewusster und souveräner. Mangelhafte Sprachkenntnisse lassen uns oft ungeschickt erscheinen und verleiten häufiger Taschendiebe dazu, ihr Glück bei uns zu versuchen!

Es ist auch gar nicht so schwierig, sich die Grundlagen in Spanisch anzueignen. Ich habe übrigens einen Gratis-Spanisch-Sprachführer erstellt. Dieser ist praktisch für verschiedene Situationen während deiner Reise ausgelegt (ein Busticket kaufen, Essen gehen, eine Tour buchens,…). Mehr erfährst du auf der Seite Der Spanisch-Sprachführer für Mittel- und Südamerika bei Adventureluap.

Mit Spanisch-Kenntnissen wird deine Reise durch Bolivien deutlich einfacher.
Mit Spanisch-Kenntnissen wird deine Reise durch Bolivien deutlich einfacher.

 

Ist Bolivien gefährlich? Einige Hinweise zur Sicherheit

Bolivien ist trotz seines Rohstoffreichtums eines der ärmsten Länder von Südamerika. Es ist also wichtige mit offenen Augen und gesunden Menschenverstand durch Bolivien zu reisen. Gerade in La Paz kommt es öfters mal zu Taschendiebstählen. Weitere gefährdete Orte sind Märkte und Busbahnhöfe.

Ich habe die wichtigsten Sicherheitsregeln für Südamerika in einen Beitrag zusammen gefasst. Wenn du dich  an diese Regeln hältst, so wirst du höchstwahrscheinlich keine Probleme haben.

Ich selbst habe mich in keiner Sekunde während meiner Reise durch Bolivien bedroht gefühlt. Bolivianer sind zunächst eher zurückhaltende, sehr freundliche Zeitgenossen.

 

Die beste Reisezeit für Bolivien

Aufgrund der verschiedenen Höhenlagen infolge der Geographie Boliviens ist das Klima sehr verschieden. Allgemein lässt sich sagen, dass es im Hochland (Altiplano, Anden) generell kühler ist als im östlichen Amazonas-Tiefland.

Grundsätzlich wird in Bolivien zwischen Trockenzeit (April bis November) und Regenzeit (Dezember  bis März) unterschieden. Im Hochland können die Temperaturen tagsüber während der Trockenzeit mehr als 20°C betragen, nachts können sie aber auch unter den Gefrierpunkt fallen.

Im Tiefland herrschen über das gesamte Jahr tropische Temperaturen. Während der Regenzeit kommt es häufiger zu Überschwemmungen und die Straßen sind teilweise nicht passierbar. Generell ist die beste Reisezeit für Bolivien von Mai bis Oktober.

 

Essen und Trinken in Bolivien

Die Küche Boliviens ist absolut nicht mit der peruanischen Küche zu vergleichen. Die meisten Gerichte in Bolivien beinhalten Kartoffeln, Reis, Mais, Gemüse und Fleisch (Rind oder Huhn). Vor bei Kartoffeln und Mais können verschiedenste Sorten ausprobiert werden. Zu den Nationalgerichten zählen zum Beispiel Empanada Salteña, Lomo Montado und Picante de Pollo.

Das Bolivianische Bier Cruzena erfreut sich im Landn großer Beliebtheit. Auch Chicha wird sehr oft getrunken.

 

Backpacking Bolivien – Kosten und Budget

Bolivien ist eines der günstigsten Länder in Südameika. Es ist kein Problem, mit einem Tagesbudget von 20-30 € für Bolivien zu planen.

Außerdem solltest du mit mindestens zwei Kreditkarten reisen. Es kann immer sein, dass eine Kreditkarte verloren geht und dann bist du aufgeschmissen. Wenn du mehr darüber wissen möchtest, dann kannst du den Text Die besten Kreditkarten für Reisende von Patrick lesen.

Kosten für Unterkunft und Hostel

Für eine Nacht im Dormitorio bezahlst du in der Regel 3-9 Euro, für ein privates Zimmer ~7-15 Euro. Wenn du deine Unterkunft im Voraus per Kreditkarte buchst, dann ist es teilweise sogar noch günstiger. Das kannst du zum Beispiel bei hostelworld.com oder booking.com tun.

Kosten für Essen und Trinken

Das Essen in Bolivien ist sehr billig, von den Touristenhochburgen (z.B. Copacabana) mal abgesehen. Für 2-6 Euro bin ich immer satt geworden.

  • Mittagessen im Markt (mit Getränk) für 2-4 €
  • Latte Macchiato  in La Paz 1 €
  • eine Empanada auf der Straße 1 €
  • ein Mittagsmenü (Menú del día) für 3 €
  • frisch gespresster Fruchtsaft auf den Markt max. 2 €

Kosten für den Transport

Der Sprit ist in Bolivien extrem günstig, das wirkt sich natürlich auch auf die Transportkosten aus. Für eine kurze Fahrt mit dem Taxi habe ich kaum mehr als 3-4 € bezahlt.

Besonders abenteuerlich können Busfahrten in Bolivien sein. Häufig sind die Busse bei weitem nicht so bequem wie in Peru. Es steigen schon auch mal Verkäuferinnen mit einen Hühnerkäfig in den Bus ein. Busfahrten sind in Bolivien extrem erschwinglich. Hier mal eine kurze Übersicht:

  • Copacabana – La Paz (4 h für 4-5 €)
  • La Paz – Uyuni (10 h für 10 €)

Kosten für Touren und Aktivitäten

Touren sind der größte Posten bei den Reisekosten in Bolivien. Viele Ziele sind in Bolivien kaum zu erreichen. Für eine Tour über 3 Tage zum Salar de Uyuni und den Lagunen stehen rund 100 € zu Buche (700 Bolivianos), für eine Minentour in den Cerro Rico in Potosi habe ich 10 € bezahlt (2 h).

Die Kosten für das Mountainbiking auf der sogenannten Death Road betragen je nach Fahrrad und Anbieter 400 – 700 Bolivianos (70-100 €). Bei der Teilnahme an einer Trekking-Tour können die Kosten je nach Route, der Anzahl der Teilnehmer und den Schwierigkeitsgrad stark variieren. Die kosten betragen dann ungefähr 20-50 €/Tag.

Transport in Bolivien

Für den Transport in Bolivien gibt es verschiedene Möglichkeiten. Das Reisemittel schlechthin ist natürlich der Bus, vor allem Fern- und Nachtfahrten sind in Bolivien üblich.

Vor Ort ist es möglich, mit Taxis, Sammeltaxis oder Minibussen (Micros) ans Ziel zu kommen. Bei knappem Zeitbudget wären auch Inlandsflüge eine Option.

Mit dem Bus in Bolivien

Ich bin ausschließlich mit dem Bus durch Bolivien gereist.  Die Preise sind sehr erschwinglich, das gilt auch für Fahrten über lange Strecken. Häufig sind die Busse nicht so komfortbal wie zum Beispiel in Chile oder Peru.

Das Ticket für die Reise kannst du völlig unkompliziert am Busterminal (Terminal de Buses) vor Ort kaufen. Buchen kannst du deine Tickets zum Beispiel auf der Seite Ticketsbolivia. Auf Nachtfahrten solltest du besser verzichten, da es in Bolivien vor allem in der Regenzeit (Dezember-März) regelmäßig zu schweren und tödlichen Busunfällen kommt. Du solltest daher auch nicht unbedingt bei der billigsten Gesellschaft dein Ticket kaufen.

An dieser Stelle noch eine kleine Übersetzungshilfe für die Buchungen:

  • Ciudad de Origen: Abfahrtsort
  • Ciudad de Destino: Zielort
  • Fecha ida/salida: Tag der Abfahrt
  • Fecha regreso/retorno: Tag der Rückkehr

Inlandsflüge in Bolivien – Möglichkeiten und Airlines

Die Größe Boliviens ist beträchtlich, da ist in manchen Fällen ein Flug besser. Einige bekannte Airlines in Bolivien sind Aerocon, Aeroesta und Linea Aerea Amaszonas. Wer zum Beispiel nach Rurrenabaque im Madidi Nationalpark reisen möchte, kann dies mit dem Bus tun (20 h) oder auch einfach fliegen.

Ich würde empfehlen, die Flüge auf keinen Fall über eine Suchmaschine zu buchen. Die Preise sind dann oft verdoppelt. Am günstigsten ist es, die Angebote direkt auf der Seite der jeweiligen Airline zu checken.

 

Backpacker Routen in Bolivien

An dieser Stelle möchte ich 3 mögliche Backpacker Reiserouten für  Bolivien vorstellen:

  • Reiseroute für zwei Wochen in Bolivien,
  • eine weitere Route für 3 Wochen
  • und eine Reiseroute für Bolivien und Peru (4 Wochen)

Backpacking in Bolivien – eine Route für 2 Wochen

  • 2 Tage La Paz erkunden
  • 1 Tag Mountainbiking an der Death Roth (die Yungas um Coroico kennen lernen)
  • 1 Tag nach Tiwanaku
  • für 2-3 Tage Aufenthalt in Copacabana am Titicacasee, Besuch der Sonneninsel (Isla del Sol)
  • 3 Tage Tour zum Salar de Uyuni
  • Aufenthalt für 2-3 Tage in Sucre und Potosi  ODER im Madidi Nationalpark, anschließenRückkehr nach La Paz

Die Backpacker Route für 3 Wochen in Bolivien

  • La Paz für 2 Tage besichtigen
  • 1 Tag Mountainbiking an der Death Road
  • 1 Tag nach Tiwanaku
  • 2-3 Tage nach Rurrenabaque (Madidi Nationalpark)
  • 3 Tage nach Copacabana am Titicacasee, einschließlich einer Übernachtung auf der Sonneninsel
  • eine Tour für 3 Tage am Salar de Uyuni
  • 1 Tag in Potosi, Besichtigung der ehemaligen Silbermine im Cerro Rico
  • 2 Tage in Sucre
  • 2 Tage in Cochabamba
  • Oruro für 2 Tage
  • Rückkehr nach La Paz

Reiseroute für Bolivien und Peru über 4 Wochen

  • 2 Tage in La Paz
  • 1 Tag mit dem Mountainbike die Death Road runterfahren
  • 3 Tage Tour zum Salar de Uyuni
  • Aufenthalt in Copacabana am Titicacasee für 3 Tage, einschließlich Übernachtung auf der Sonneninsel
  • Weiterreise nach Puno in Peru am Titicacasee, dort Aufenthalt für 2 Tage (Grabtürme von Silustani, Isla Taquile)
  • mit dem Nachtbus nach Cusco, dort Aufenthalt für 7 Tage (Stadtbesichtigung, Trekking nach Machu Picchu)
  • Rückkehr nach La Paz

 

Backpacking in  Bolivien – Reiseziele, Sehenswürdigkeiten und Highlights

Copacabana und die Sonneninsel (Isla del Sol)

Copacabana ist ein Wallfahrtsort auf der bolivianischen Seite des Titicacasees. Das Städtchen schmiegt sich an eine halbmondförmig verlaufende und nach Nordwesten geöffnete Bucht. Die Sonneninsel ist nur etwa 1 km vom Festland entfernt und wird jeden Tag per Boot angesteuert. Die Sonneninsel (Isla del Sol) lockt jährlich abertausende Touristen nach Copacabana, es handelt sich um eine der schönsten Attraktionen Boliviens. Die Isla del Sol galt bereits zu Inka-Zeiten als heilig und gilt als Geburtsstätte des Inka-Reiches.  Du solltest dir mindestens zwei Tage für diese wunderbare Insel einplanen und dort übernachten, auch freies campen ist möglich. Du kannst auch eine Bootstour zur Mondinsel (Isla de la Luna) buchen, es ist auch möglich beide Inseln in einer Tour zu kombinieren.

Das hippe Städtchen Copacabana am Titicacasee
Das hippe Städtchen Copacabana am Titicacasee

 

Camping auf der Sonneninsel (Isla del Sol) am Titicacasee. Ich kann es nur empfehlen!
Camping auf der Sonneninsel (Isla del Sol) am Titicacasee. Ich kann es nur empfehlen!

 

La Paz und die Todesstraße

La Paz ist die am höchsten gelegene Metropole weltweit und der Regierungssitz Boliviens. In La Paz treffen Tradition und Moderne aufeinander, die Altstadt mit ihren bunten Märkten ist abenteuerlich und quicklebendig. In La Paz selbst erwartet dich das größte innerstädtische Seilbahnsystem weltweit, des Weiteren ist die Ruinenanlage Tihuanaco  problemlos von La Paz aus per Bus zu erreichen.

Viele Trekking- und Abenteuer-Touren werden von La Paz aus organisiert. Auf jeden Fall solltest du mit dem Fahrrad die Todesstraße (Death Road) herunter rasen, ein Nervenkitzel ist vorprogrammiert! Ein weiteres Highlight wäre ein Ausflug nach Rurrenabaque, die Busfahrt von La Paz aus nimmt allerdings 16-20 h im Anspruch. Weitere Informationen über die Busfahrt gibt´s bei VoneinerReise.

Die Basílica San Francisco in der lebendigen Altstadt von La Paz
Die Basílica San Francisco in der lebendigen Altstadt von La Paz

 

La Paz
Auf den Märkten von La Paz gibt es allerhand Kuriositäten. Foto von Beo.

 

Die Death Road bei La Paz. Foto von Beo
Die Death Road bei La Paz. Foto von Beo

 

Im Tiefland von Bolivien bei Rurrenabaque. Ameisen auf Arbeit =). Foto von Beo
Im Tiefland von Bolivien bei Rurrenabaque. Ameisen auf Arbeit =). Foto von Beo

 

Potosí

Die Stadt Potosí liegt auf 4.067 m Höhe und wird oft auch als die am höchsten gelegene Großstadt der Welt bezeichnet.

Potosí ist vor allem bekannt wegen des Bergwerks im im Cerro Rico (Reicher Berg), es werden in Potosí zahlreiche Touren dorthin angeboten (~70 Bolivianos). Die Tour beginnt gewöhnlich am „Mercado de los mineros“, hier kannst du hochreinen Alkohol (für die Wundenreinigung) oder Dynamit für die Bergarbeiter (mineros) kaufen.

Einst handelte es sich um ein Silberbergwerk, aktuell erfolgt ausschließlich die Gewinnung von Zink. Da das Bergwerk auf >4.000 m Höhe liegt, betragen die Temperaturen im Inneren ~30°C.

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So sieht das Erz aus dem Cerro Rico aus. Bei dem schwarzen handelt es sich um Sphalerit (Zinkerz), das silbere Mineral heißt Pyrit
So sieht das Erz aus dem Cerro Rico aus. Bei dem schwarzen handelt es sich um Sphalerit (Zinkerz), das silbere Mineral heißt Pyrit

 

Salar de Uyuni:

Der Salar de Uyuni  ist die größte Attraktion Boliviens. Der Salar liegt im Südwesten Boliviens auf 3.653 m Höhe und bedeckt eine Fläche von mehr als 10.000 km², er ist somit die größte Salzpfanne der Erde.

Der Anblick dieser weiten, weißen Ebene ist einfach unbeschreiblich. Noch schöner ist es zur Regenzeit, wenn alles auf der Wasseroberfläche im Sonnenlicht gespiegelt wird und sich der Salar in den größten natürlichen Spiegel der Welt verwandelt.

Übrigens beherbergt der Salar eines der weltgrößten Lithium-Vorkommen.

Der Salar de Uyuni
Der Salar de Uyuni – eines der schönsten Reiseziele in Backpacking-Bolivien

 

Der Salar de Uyuni - gleißende, weiße Ewigkeit
Der Salar de Uyuni – gleißende, weiße Ewigkeit

 

Hinweise zu Impfungen und Gesundheit

Generell empfehle ich, mindestens 3-4 Monate vor Beginn der Reise nach Südamerika den Hausarzt oder auch Tropenmediziner aufzusuchen zwecks einer Impfberatung. Auf der Grundlage des Impfausweises und der Reiseziele wird erörtert, welche Impfungen durchgeführt werden müssen. Bei der Einreise in Bolivien wird oft ein Nachweis für die Gelbfieberimpfung erwartet!

Auch die Auswahl der Prophylaxe gegen Malaria sollte im Vorfeld mit einem Tropen- oder Reisemediziner besprochen werden. Bei Aufenthalten im Amazonastiefland wird generell empfohlen, lange und helle Kleidung zu tragen und an den freien Stellen ein Insektenschutzmittel aufzutragen.

Während deiner Reise durch Bolivien solltest du vor allem auch die Höhenkrankheit (Soroche) auf keinen Fall unterschätzen. Bevor du zu Wanderungen und Ausflügen jenseits der 3.000 oder 4.000 m aufbrichst, solltest du mindestens 2-3 Tage vor Ort akklimatisieren. Dabei solltest du viel Wasser trinken vor allem nur in Maßen Alkohol genießen oder ganz darauf verzichten. Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindelgefühle und Erbrechen sind typische Symptome der Höhenkrankheit.

 

Krankenversicherung

Reisende sind außerhalb der EU nicht über die Krankenkasse versichert, daher benötigst du für deine Reise in Südamerika eine Auslandskrankenversicherung. Ich würde dir dabei die HanseMerkur empfehlen, du kannst dich zwischen den beiden folgenden Angeboten entscheiden:

 

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Bist du selbst schon in Bolivien gewesen und vermisst noch Informationen? Dann lass es mich wissen ?

 

An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an Beo für diese wunderbaren Bilder.

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2 Kommentare zu Backpacking in Bolivien

  1. Hallo Paul,

    einfach nur WOW! Deine Bilder sind mal wieder der Wahnsinn 🙂 Ich hoffe nur, dass wir es im Rahmen unserer Reise noch nach Bolivien schaffen – im Moment glaube ich aber nicht daran…Dafür feilen wir gerade an unserem Spanisch in Guatemala 😉

    Liebe Grüße
    Chris

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