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Trekking und Wanderungen in Peru – Erfahrungsberichte und Tipps

8 Reiseblogger berichten von ihren Erfahrungen

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Trekking in Peru - 8 Reiseblogger berichten von ihren Erfahrungen

Peru ist nicht nur ein Traum-Reiseziel für Backpacker, sondern auch ein Paradies für Natur- und Trekking-Begeisterte. Im Andenland gibt es auch für Einsteiger zahlreiche Möglichkeiten, um Ausflüge in traumhafte und abgelegene Landschaften zu unternehmen. Die Möglichkeiten sind dabei vielfältig, von Wanderungen für nur einen Tag bis zu Treks über eine Woche ist alles realisierbar. In diesem Artikel werden 10 mögliche Wanderungen/Treks von 8 Reiseblogs vorgestellt.

Wer an Peru und Trekking denkt, dem kommt vermutlich erst Cusco in den Sinn. Der Inka Trail nach Machu Picchu ist schließlich der am meisten begangene Pfad in Südamerika. Es gibt aber auch weitere spektakuläre Pfade, die zum  legendären Machu Picchu führen und außerdem führe nicht alle Wege zur legendären Inka-Festung. Der Ausangate Trek ist vermutlich eine der schönsten Routen überhaupt und auch die Wanderung zu den Ruinen von Choquequirao ist mehr als nur ein Geheimtipp.

Außerdem es gibt z.B. auch in Huaraz und in Arequipa zahlreiche Möglichkeiten für Wanderungen und Trekking-Ausflüge. Huaraz gilt dabei sogar als die eigentliche Trekking-Hochburg von Peru.

 

Inhaltsverzeichnis

Trekking in Peru – mögliche Touren bei Huaraz

Das Abenteuer-Mekka Huaraz befindet sich im Norden von Peru auf knapp 3.100 Metern Höhe, rund 400 Kilometer nördlich von Lima. Das kleine Städtchen ist im Prinzip das Zentrum für Trekking, Wanderungen und Bergsteiger-Touren in Peru.

Von Huaraz aus werden vor allem Wanderungen in der Cordillera Blanca und in der Cordillera Huayhuash durchgeführt, wobei die Gipfel der Cordillera Blanca (Weiße Kordillere) bereits vom Ort aus sichtbar sind. Die Ausblicke auf die über 6.000 Meter hohen, schneebedeckten Gipfel der Cordillera Blanca sind überaus spektakulär. Der dominanteste Berg ist dabei natürlich der Huascarán, dieser ist mit 6.768 Meter der höchste Berg Perus. Am bekanntesten ist der Santa Cruz Trek, über diesen berichten hier in diesem Artikel auch Aylin und Stefan.

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Der Huascarán ist der höchste Gipfel Perus

 

Aber auch Tagestouren sind in Huaraz möglich:

Wanderungen im Gebiet der Cordillera Huayhuash erfreuen sich einer zunehmenden Beliebtheit. Der Huayhuash Circuit ist unter Bergsteigern schon seit den 80ern bekannt. Wenn du mehr über den Huayhuash Trek erfahren möchtest, dann schau doch mal in den Gastartikel von Claudia bei Goingvagabond rein. Je nach Route dauert dieser Trek 8-14 Tage, du kannst ihn allein oder auch mit Guide durchführen.

Der Santa Cruz Trek – schwindelerregend schöne Landschaften der Cordillera Blanca

Aylin und Stefan von Today we Travel

Der viertägige Santa Cruz Trek gehört zu den beliebtesten Wanderungen in Peru. Als Ausgangsstation bietet sich Huaráz (3000 m)  an, von dort kann man den Trek gut organisieren. Der Santa Cruz Trek ist nur eine von vielen Touren, die von hier aus möglich sind.

Beim Santa Cruz Trek wandert man mit Guide zwischen 6 und 8 Stunden am Tag. Der Trek nimmt dabei 4 Tage in Anspruch, bei einer organisierten Tour liegen die Kosten bei rund 100 € pro Person.

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Der Santa Cruz Trek ist von Huaraz aus durchführbar. Es handelt sich um einen der schönsten Treks in Peru.

 

Was ist das Besondere am Santa Cruz Trek

Der Santa Cruz Trek zählt mit zu den schönsten in Peru. Für uns war dieser Trek ein echtes Highlight unserer Südamerika-Tour, denn wir hatten spektakuläre Aussichten auf die Cordillera Blanca. Der absolute Höhepunkt dieser Tour ist dabei der 4.500 Meter hohe Punta Union Pass.

Dieser Trek ist auch auf eigene Faust durchführbar, das ist aber eher etwas für Hartgesottene.

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Der Punta Union Pass auf 4.600 Metern Höhe ist der höchste Punkt des Santa Cruz Trek

 

Tipps zum Santa Cruz Trek

Dieser Trek kann auf eigene Faust oder auch in einer Gruppe durchgeführt werden. Auf dem Weg gibt es weder Unterkünfte noch Verpflegung – du bist also auf dich allein gestellt. Es gibt lediglich ein paar ausgewiesene Zeltplätze.

Du musst dir also überlegen, ob du dir diesen ohnehin anspruchsvollen Trek mit dem Extragepäck für Essen, Zelt, Schlafsack etc. zutraust. Wenn das bei dir der Fall ist, dann kannst du in Huaraz sehr schnell in einschlägigen Cafés und Hostels Kontakte knüpfen.

Es gibt unzählige Tourenanbieter, die diesen Trek anbieten. Meistens enthält das Gesamtpaket einen Guide sowie einen weiteren Helfer, der das Gepäck der Teilnehmer auf einen Esel schnallt und morgens und abends eine Mahlzeit im Zeltlager zubereitet. Isomatte, Schlafsack und Zelt werden gestellt – man kann auch einen kleinen Rucksack mit Klamotten und den allernotwendigsten Hygieneartikeln dem Esel aufbürden und so den Trek wirklich nur mit einem kleinen Tagesrucksack angehen.

Du solltest dich nach einem geeigneten Anbieter für den Trek umsehen. Am besten lässt du dir die Ausrüstung vorher zeigen. In unser Zelt hat es reingeregnet – das war nachts natürlich nicht so der Hammer.

Am besten fragst du auch gleich beim Tourenanbieter, ob du dich mal kurz mit dem Guide unterhalten kannst. Teilweise stehen die Guides in Huaraz nämlich unter dem Ruf, etwas lustlos zu sein. Bei einem komischen Gefühl suchst du besser einen anderen Anbieter. Ach ja, ein paar extra Snacks wie Schokolade und Nüsse in den Rucksack zu packen schadet nicht – manchmal sind die Rationen etwas dürftig für den enormen Kalorienumsatz bei der Wanderung. Da die Höhe nicht ohne ist, sollte man sich in Huaraz unbedingt ein paar Tage akklimatisieren- mit der Höhenkrankheit ist nicht zu spaßen!

Aylin und Stefan berichten auf Today We Travel seit 2013 von ihren zahlreichen Abenteuern auf Reisen. Beide sind der Auffassung, dass das ganze Leben im Prinzip eine Reise ist, weil in einer kurzer Zeit so viel geschieht. Folge ihnen doch auf Facebook oder Instagram

 

Trekking in Arequipa, die Stadt der Vulkane

Arequipa liegt in den Süden Perus, es handelt sich nach der Hauptstadt Lima um die bedeutendste Stadt des Landes. Auch architektonisch gesehen handelt es sich um eine der spektakulärsten Städte des Landes. Zahlreiche Gebäude wurden im Bereich des Stadtzentrum aus Sillar erbaut, es handelt sich um einen weißen Vulkan-Tuff.

Arequipa ist die Stadt der Vulkane in Peru, sie wird von insgesamt drei Vulkanen umgeben – der Picchu Picchu, der Chachani und der Misti.  Die beiden letztgenannten Vulkane können auch im Rahmen einer Tour über 2 Tage erklommen werden.

Der Colca-Canyon befindet sich rund 100 Kilometer nördlich von Arequipa und er ist einer der tiefsten Canyons überhaupt. Es sind von Arequipa aus Touren über 1-3 Tage in den Canyon möglich, dabei kannst du die wunderbaren Landschaften bestaunen und auch den Kondor beobachten.

 

Die Wanderung in die Tiefen des Colca-Canyons 

Paul von Adventureluap

Der Colca Canyon nördlich von Arequipa ist einer der tiefsten Canyons weltweit und eine der schönsten Sehenswürdigkeiten in Peru.

Du kannst von Arequipa aus einen Trek über 1 bis 3 Tage in den Canyon durchführen. Bei der Tour über 2 bzw. 3 Tage erfolgt auch eine Wanderung in die Tiefen des Colca-Canyons und es wird in einem der Dörfer übernachtet. Die Kosten für eine Tour liegen zwischen 150 und 250 Soles.

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Ein Blick in die spektakuläre Schlucht des Colca Canyon.

 

Was ist das Besondere am Trek in den Colca-Canyon

Es gibt nur wenige Ort auf dieser Welt, an denen du den Kondor zu perfekt beobachten kannst wie am Colca-Canyon. Im Rahmen der Tour wirst du am Cruz del Condor den König der Anden beoachten können, wie er im Schwebeflug majestätisch über die Schlucht gleitet.

Auch landschaftlich gesehen ist der Colca-Canyon eine echte Attraktion. Er zählt zu den tiefsten Canyons der Welt und der Blick in die Schlucht wird dir die Sinne rauben. Der Trek führt in den Canyon hinein und dabei hast du spektakuläre Aussichten in das Colca-Tal. Bei den Wanderungen über 2 bzw. 3 Tage wird auch in einem der Dörfer übernachtet.

Auf dem Rückweg nach Arequipa hast du dann wunderbare Aussichten auf die vor Jahrunderten angelegten Inka-Terrassen. Der Terrassenbau führte zur Erhöhung des Flächenertrages für die Landwirtschaft.

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Der Kondor im Schwebeflug über den Colca-Canyon.

 

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Die Terrassen des Colca Canyon

 

Tipps zum Colca Canyon

Die „One day tour“ zum Colca Canyon würde ich dir übrigens nicht empfehlen, das ist viel zu kurz. Der Preis für die Tour beinhaltet nicht den Eintritt zum Colca Nationalpark – dieser beträgt für Erwachsene Ausländer 70 Soles.

Für den Trek benötigst du ein festes Schuhwerk. Der Weg verläuft teilweise in steilen Serpentinen und ist nicht durch ein Geländer abgesichert. Im Sommer solltest du auch unbedingt Sonnencreme und einen Hut dabei haben – die Sonneneinstrahlung kann sehr intensiv sein. Ich habe mich bei der Wanderung auf jeden Fall höllisch verbrannt.

Hey, mein Name ist Paul. Auf meinem Blog Adventureluap berichte ich vor allem von meinen Backpacking-Abenteuern in Bolivien, Chile und Peru. Im Rahmen meines Geologie-Studiums habe ich insgesamt 4 Monate in Peru und ein ganzes Jahr in Chile gelebt. In dieser Zeit bin ich natürlich sehr viel gereist und habe unglaubliche Dinge erlebt. Schau doch einfach bei mir vorbei in Facebook, Twitter oder Pinterest

 

Der Trek auf den Vulkan Misti – der schönste in Südamerika?

Paul von adventureluap.de

Der 5.822 Meter hohe Vulkan Misti gilt als das Wahrzeichen der Stadt Arequipa. Aufgrund seiner perfekten Kegelform gilt der nordöstlich von Arequipa gelegene Vulkan als einer der schönsten in Südamerika.

Was ist das Besondere am Trek zum Misti Vulkan?

Der Misti zählt zur Cordillera Volcanica von Peru. Der Trek dauert insgesamt zwei Tage. Am ersten Tag wird am Basispunkt auf 3.300 Meter Höhe gestartet und das Ziel ist das „Campamento“ (Zeltlager) auf 4.600 bis 4.800 Metern Höhe. Der Aufstieg verläuft teilweise ziemlich steil und ist mit dem vielen Gepäck auf dem Rücken auch sehr anstrengend. Am zweiten Tag beginnt der Aufstieg zum Gipfel noch vor 3 Uhr nachts.  Die Wanderung vom Campamento bis zum Gipfel dauert meistens ungefähr 6-8 Stunden. Ich musste den Trek leider zweimal aufgrund von Problemen mit der Höhe abbrechen.

Der Trek zum Vulkan war für mich aus mehreren Gründen eine besondere Erfahrung. Zum einen hat man eine spektakuläre Aussicht auf Arequipa und den 6.057 Meter hohen Vulkan Chachani.

Vor allem nachts ist der Blick auf das Lichter-Inferno von Arequipa spektakulär.

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Blick vom Misti auf den Vulkan Chachani.
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Der Blick vom Basis-Camp des Misti auf Arequipa in der Nacht

 

Tipps zum Trek auf den Vulkan Misti

Ich würde auf jeden Fall empfehlen, vor dem Trek auf den Misti an einer Tour zum Colca Canyon teilzunehmen. Bei dieser Tour kannst du bereits die entsprechende „Höhenluft schnuppern“.

Den Trek organisierst du am besten von Arequipa aus, so gibt es auch keine unangenehmen Überraschungen aufgrund des Wetters.

Hey, mein Name ist Paul. Auf meinem Blog Adventureluap berichte ich vor allem von meinen Backpacking-Abenteuern in Bolivien, Chile und Peru. Im Rahmen meines Geologie-Studiums habe ich insgesamt 4 Monate in Peru und ein ganzes Jahr in Chile gelebt. In dieser Zeit bin ich natürlich sehr viel gereist und habe unglaubliche Dinge erlebt. Schau doch einfach bei mir vorbei in Facebook, Twitter oder Pinterest

 

Der Chachani – traumhafte Aussichten von 6.075 Metern Höhe

Petra von Passenger on Earth

Das quirlige, schöne Arequipa ist umgeben von einer großartigen Vulkanwelt. Einer davon ist der Nevado Chachani. Er ist ein echter Anden-Sechstausender, der auch gleichzeitig zu den am leichtesten zu besteigenden Sechstausendern der Welt zählt.

Damit zieht er viele abenteuerlustige und neugierige “Bergbezwinger” an. Die Tour auf den Chachani startet von Arequipa aus. Die Besteigung des Chachani wird in der Regel als 2 Tagestour angeboten, kann aber auch an einem Tag durchgeführt werden.
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Ausblick vom Chachani auf die umgebenden Gipfel der „Cordillera Volcánica“

 

Ablauf Chachani Trek

Mit einem Jeep werden die Tourengänger in einer 3 stündigen Fahrt zum Fuße des Chachani bereits auf eine Höhe von 4.900 – 5.000 m gebracht.
Bei der 2-tägigen Tour wird am ersten Tag in 1,5 – 2 Stunden bis auf 5.300 Höhenmeter gegangen.  Hier werden die Zelte aufgestellt, Abend gegessen und wer kann, der schläft.
Gegen 2 Uhr morgens geht es dann im Licht der Stirnlampe durch die dunkle, klirrend kalte Nacht. Ein Fuß vor den anderen. Schritt für Schritt wird Höhenmeter für Höhenmeter bezwungen.
Das letzte Stück kann verschneit und vereist sein. Spektakulär sind die Büßerschneefelder kurz vor dem Gipfel. Nach 6 – 7 Stunden Aufstieg vom Base Camp kann der Gipfel des Chachani erreicht werden. Für die meisten wird es das erste Mal sein, dass sie auf 6.000+ Höhenmetern stehen. Jubeln, stolz geschwellte Brust und das Gefühl unbezwingbar zu sein, sowie jede andere Form von Glücksausbrüchen dürfen jetzt zelebriert werden.
Vom Gipfel bietet sich ein grandioser Ausblick in die Bergwelt von Arequipa auf viele weitere Vulkane mit und ohne Schneespitzen.
Der Abstieg vom Gipfel dauert in der Regel 3-4 Stunden bis zum Base Camp. Ein Großteil des Abstiegs besteht aus Abrutschen in dem steilen Schuttsand-Gelände. So werden in Windeseile all die Höhenmeter wieder vernichtet, die in der Nacht und am Morgen in schier unendlichen Serpentinen auf den Chachani Gipfel führten.
Am Basecamp werden die Zelte wieder zusammengepackt und kurz danach sind alle Tourengänger wieder beim Ausgangspunkt. Mit dem Jeep geht es zurück nach Arequipa.
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Auf den Weg zum Gipfel beim Chachani-Trek bei Arequipa.

 

Tipps und Hinweise für den Trek auf den Chachani

Kosten für die Chachani Besteigung: es gibt viele Touranbieter in Arequipa. Je nach Gruppengröße und Anbieter liegen die Kosten für die zweitägige Tour zwischen 90 – 300+ Euro. Zelte, Steigeisen, Isomatte, Eispickel, Verpflegung sind üblicherweise inklusive. Schlafsack oder zusätzliche Touren-Kleidung kann bei einigen Anbietern zusätzlich ausgeliehen werden.
Bislang war es nur möglich die Chachani Besteigung als geführte Tour zu machen. Angeblich soll sich das gerade ändern. Schon alleine wegen der Logistik und der extremen Höhe würde ich jeden unerfahrenen Hochalpin-Bergsteiger  eine geführte Tour empfehlen.
Die wichtigsten Hinweise:
  • Voraussetzungen für die Tour: gute Fitness, Willenskraft, Zähigkeit und ein bisschen Leidensfähigkeit
  • Tour am besten vor Ort in Arequipa buchen, so ist es auch besser mit dem Wetter koordinierbar
  • Anbieter nicht nur nach Preis auswählen, denn Guide und Ausrüstung sind entscheidender
  • viel trinken aufgrund der Höhenkrankeit, vom Base Camp bis zum Gipfel mindestens 4 Liter einplanen.
Passenger on Earth ist ein Foto-Reiseblog, der von Naturwundern, großartigen Wanderungen, schönsten Landschaften & Destinationen, spektakulären Nationalparks & atemberaubenden Abenteuern erzählt – nach dem Motto: Mach die Welt zu einem Teil von dir! Zu finden bei Facebook, Pinterest und Instagram

 

Trekking in Cusco – die ehemalige Inka-Hauptstadt

In Cusco gibt es zahlreiche Trekking-Möglichkeiten. Der Grund dafür ist natürlich die legendäre Festung Machu Picchu im Heiligen Tal der Inka. Am bekanntesten ist der Inka-Trail, es handelt sich um einen ehemaligen Nachschub- und Versorgungsweg der Inka. Dieser Pfad ist erst im Jahr 1942 wieder aufgespürt worden und heute ist es der am meisten begangene Pfad in Südamerika.
Der Inka-Trail ist allerdings beschränkt und darf täglich von maximal 500 Personen begangen werden. Zum einen erscheint dieser Pfad oft überlaufen und außerdem muss diese Wanderung oft schon Monate vor der Reise gebucht werden. Da auf diese Weise oft die Spontaneität verloren geht, lassen sich Alternativen empfehlen.
Das Beste daran ist, dass die alternativen Treks nicht minder schön sind und dass die Landschaften teilweise sogar noch spektakulärer und unberührter erscheinen. Bekannte alternative Wanderungen sind der Salkantay Trek, der Lares Trek und der Inka-Jungle Trek. 
Aber nicht alle Treks von Cusco aus führen nach Machu Picchu! Es gibt viele Möglichkeiten, die spektakulären Berglandschaften der Anden näher kennen zu lernen. Nora berichtet hier von ihren Erfahrungen beim wunderbaren Ausangate-Trek, Benedikt und Lisa haben wunderbare Aussichten an den Rainbow-Mountains gemacht und Theresa berichtet von ihrer 4-tägigen Wanderung zu den spektakulären Ruinen von Choquequirao.

 

Der Salkantay-Trek – eine echte Alternative zum Inka-Trail!

Petra von Passenger on Earth

Der Salkantay Trek ist die spektakulärste, höchste und imposanteste Wanderung von Cusco nach Machu Picchu und gehört zu den schönsten Mehrtages-Wanderungen der Welt!

Der Trek nimmt 5 Tage und 4 Nächte in Anspruch, Startpunkt der Wanderung ist Mollepata.

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Aussicht auf die umliegenden Gipfel beim Salkantay Trek

 

Was ist das Besondere am Salkantay Trek?

Der Salkantay Trek ist von Cusco aus die abenteuerlichste Variante, um nach Machu Picchu zu gelangen. Die Wanderung startet auf 2.900 Metern Höhe und führt über Soraypampa, den Salkantay Pass auf 4.600 Metern Höhe und Chaullay bis nach Santa Teresa. Von Santa Teresa aus geht es schließlich nach Machu Picchu.

Die Landschaften und Ausblicke vom Trek sind grandios, die Anstrengungen sind also schnell vergessen. Zunächst hast du wunderbare Aussichten auf schneebedeckte Berge und Gletscher.  Später verwandelt sich die karge Landschaft in einen immergrünen Dschungel, dann ist es nicht mehr so weit bis nach Machu Picchu.

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Das Ziel des Salkantay Treks ist Machu Picchu.

 

Tipps zum Salkantay Trek

Die Preise für den 5 Tage/ 4 Nächte Salkantay Trek liegen zwischen 200 US$ und 1.200+ US$. Die günstigsten Preise bekommst du von den lokalen Touranbietern in der Altstadt von Cusco. Die Preise vor Ort in Cusco sind teilweise verhandelbar. Wer über Agenturen oder sogar internationale Tour-Agenturen bucht, muss mit hohen Aufschlägen rechnen.

Die Preise hängen des Weiteren ab von dem Komfort, den du buchen möchtest. Die günstigsten Touren beinhalten drei Zeltübernachtungen, Verpflegung an den Wandertagen, ein einfaches Zimmer in Aqua Calientes und die Zugfahrt zurück nach Cusco.

Wer gutes Kartenmaterial und bergerfahren ist, kann den Trek auch auf eigene Faust machen. Nachteil: Für die Anreise nach Mollepata & teuere Zugfahrt muss organisiert werden. Außerdem muss alles Gepäck & zumindest einiges an Lebensmitteln selbst über den knapp 5.000 Meter hohen Pass getragen werden. Kostenersparnis gegenüber den günstigen Touren ist minimal.

Petra liebt die Berge, das Meer, endlose Weiten und die faszinierenden Farben unserer Natur. Auf Passenger On Earth schreibt sie über Reisen & Wandern für Naturliebhaber, Abenteurer, Entdecker und für alle, die sich auch an der Schönheit unseres Planeten begeistern können. Sei neugierig und besuche sie doch auf Facebook, Pinterest oder Instagram

 

Inka-Jungle-Trek: auf abenteuerlichen Wegen nach Machu Picchu!

Anne von goingvagabond.de

Dieser Trek führt über Cusco bis nach Machu Picchu, es handelt sich um einen alternativen Trek zum Inka-Trail.

 

Besonderheiten und Ablauf des Inka-Jungle Treks?

Der Inka-Jungle-Trek dauert 4 Tage, es gibt aber auch eine Möglichkeit über 3 Tage. Der Trek führt durch verschiedene Landschafts- bzw. Klimazonen in Peru. Das Besondere bei diesem Trek sind die sportlichen Aktivitäten: Rafting, eine Mountainbike-Tour und Zip Lining über einen Fluss. Einer der ersten Höhepunkte ist dabei die Downhill-Mountainbike-Tour bei Santa Maria durch die Anden. Anschließend erfolgt eine Wanderung von Santa María bis nach Santa Teresa. Nach einer Übernachtung wird von dort aus bis nach Aguas Calientes weiter gewandert, von da aus geht es dann am nächsten Tag nach Machu Picchu.

Die Kosten für den Trek betragen rund 270 US$ pro Person. Hinzu kommen aber noch Trinkgelder und die anfallenden Gebühren für das Rafting und Zip Lining (je 100 Soles).

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Ausblick bei der Mountainbike Tour auf das Heilige Tal der Inka

 

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Zip Lining beim Inka-Jungle Trek von Cusco nach Machu Picchu.

 

Tipps zum Inka-Jungle Trek

Wie auf allen Trekkings zum Machu Picchu die Sonnencreme und Moskitoschutz nicht vergessen – und eine große Speicherkarte für unzählige Fotos. Eine Action-Cam ist hier sicherlich auch super.
Anne berichtet auf ihrem Blog Going Vagabond seit 2014 über Rundreisen und Roadtrips in der wilden Natur, gern aber auch im Großstadtdschungel. Am liebsten reist sie aber durch Südamerika. Anne hat insgesamt 2 Jahre in Peru gelebt, dort ihren Freund geheiratet und einen Straßenhund adoptiert. Schau´ doch mal bei ihr vorbei auf Facebook oder Twitter

 

Der Lares Trek – ein tieferer Einblick in das Leben auf dem Lande

Jana von Sonne & Wolken

Der Lares Trek ist eine Alternative für den Inka-Trail nach Machu Picchu. Der Weg ist nur wenig frequentiert und verspricht auch einen tiefen Einblick in das Leben der peruanischen Landbevölkerung. Der Weg führt dabei in drei Tagen von Lares bis nach Ollantaytambo und von dort ist es dann nur nur eine zweistündige Zugfahrt bis nach Machu Picchu.

Wie läuft der Trek ab/ was ist das Besondere am Lares Trek

Insgesamt nimmt dieser Trek 5 Tage in Anspruch, die eigentliche Wanderung dauert dabei 3 Tage. Der Lares Trek führt in 3 Tagen vom Dorf Lares im Heiligen Tal bis nach Ollantaytambo. Am vierten Tag erfolgt die Zugfahrt von Ollantaytambo nach Aguas Calientes („Machu Picchu Town“) und am letzten Tag erfolgt die Besichtigung von Machu Picchu.

Der Lares Trek führt durch spektakuläre Landschaften und verspricht außerdem einen tiefen Einblick in das Leben der peruanischen Bevölkerung auf dem Lande. Gewandert wird dabei durch eine schroffe Bergwelt und wilde Dschungel-Landschaften, du wirst unterwegs also auch verschiedene Vegetationszonen kennen lernen. Am ersten Tag gibt es auch ein angenehmes Thermalbad.

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Spektakuläre Landschaften unterwegs beim Lares Trek

 

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Lares Trek Macchu Piccu

 

Tipps und Hinweise zum Lares Trek

Der Lares Trek ist technisch gesehen eher wenig anspruchsvoll. Trotzdem sollte eine Wanderung, die über mehr als 4.000 Meter hoch gelegene Pässe führt, niemals auf die leichte Schulter genommen werden.

Vergiss die Sonnencreme und auch das Regencape nicht, denn das Wetter in den Anden kann wechselhaft sein. Der Lares Trek ist gering frequentiert. Du kannst ihn im Voraus buchen oder auch von Cusco aus organisieren.

Jana lebt nach dem Motto „die Welt gehört dem, der sie genießt“. Sie reist gern um die Welt und erkundet ihr Heimat auf der Suche nach Abenteuern, besonderen Hotels und kulinarischen Leckerbissen. Besuche sie doch auf Twitter, Facebook oder Pinterest

 

Der Rainbow-Mountain-Trek: ein Fest der Farben

Benedikt und Lisa von Oh the places

Der Rainbow-Mountain Trek wird als Tagestrip von Cusco aus durchgeführt, der Ausflug startet in der Nacht. Der Startpunkt des Treks befindet sich 3 Stunden von Cusco entfernt.  Das Ziel des Treks ist dabei ein Bergrücken auf 5.030 Metern Höhe.

Bei diesem Trek hast du ein wunderbares Panorama auf die umliegenden Anden  und die Regenbogenberge, dabei kannst du auch Alpakas beobachten.

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Aussicht am Rainbow Mountain bei Cusco auf über 5.000 Metern Höhe.

 

Was ist das Besondere am Trek zu den Rainbow-Mountains?

Das farbenprächtige Panorama auf über  5.000 Metern Höhe ist einfach atemberaubend. Die Oberfläche wirkt wie bunt angemalt, als ob sie in einem Farbkasten gefallen wäre. Die rötlischen Verfärbungen werden durch Eisenoxid hervorgerufen, die Oxidation von Kupfer mit Wasser führte zu den Grüntönen.  Der Weg auf der 5-stündigen Wanderung führt an Alpaka-Herden und einsam gelegenen Dörfern vorbei, dabei hast du auch eine wunderbare Aussicht auf umliegende Gletscher.

 

Tipps zum Rainbow Mountain Trek

Eine Akklimatisation ist natürlich wichtig – wir haben uns vorher 4 Tage in Cusco akklimatisiert und das war ausreichend. Die Tour sollte möglichst früh beginnen. Wenn der Wecker um 2:00 Uhr morgens klingelt, ist das wahrhaft nicht spaßig, aber wenn du dann beim Abstieg an all denen vorbeikommst, die erst aufsteigen, wirst du dankbar sein.

Das Wetter in den Anden ist unvorhersehbar und der Zwiebel-Look unausweichlich, inklusive Mütze und Schal. Von Morgenfrost über gleißenden Sonnenschein bis hin zu starkem und kaltem Wind am Gipfel haben wir während unserer Wanderung alles mitgemacht.

Ein Pferd vorab zu reservieren ist nicht notwendig. Zum einen ist es viel teurer als vor Ort und zum anderen kannst du erst nach dem ersten Anstieg wirklich abschätzen, wie du auf die Höhe und die Anstrengung reagierst.

Die Preise unterschieden sich von Anbieter zu Anbieter stark. Manche haben diese Tour für 120 Soles gemacht, andere haben pro Person 150 USD bezahlt. Du solltest dir also von mehreren Agenturen ein Angebot unterbreiten lassen.

Du kannst auch auf eigene Faust dorthin kommen. Wie das geht, kannst du bei Therealgone auf englisch nachlesen.

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Es kann bei der Wanderung auf den Rainbow Mountain auch ein Pferd oder Esel ausgeliehen werden.

Lisa und Beneakt kommen aus Regensburg. Ihre Leidenschaften sind das Reisen, die Suche nach Abenteuern und die schönen Dingen des Lebens. Darüber schreiben sie für dich auf ihren Blog. Besuche sie doch auf Facebook oder Instagram.

 

Der Ausangate-Trek: die perfekte Wanderung für Bergfreunde

Nora von Info-Peru

Meine Empfehlung für Wanderer und Bergfreunde, die gerne abseits der klassischen Trekking-Touren unterwegs sein möchten, ist der Ausangate Trek. Der Nevado Ausangate mit seinen 6.384 Höhenmetern befindet sich rund vier Stunden südöstlich der Inka-Hauptstadt Cusco. Eine klassische Tour dauert rund 5 Tage, man kann aber auch Teilstrecken wandern. Bei der typischen Tour umrundet man einmal das Berg-Massiv.

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Der Ausangate Trek

 

Was ist das Besondere am Ausangate-Trek?

Der Ausangate Trek führt nicht nach Machu Picchu und deswegen ist er nicht so stark frequentiert wie zum Beispiel der Inka-Trail oder der alternative Salkantay. Viele Reisende möchten das Trekken natürlich lieber mit Machu Picchu verbinden.

Trotzdem wird der Ausangate-Trek immer beliebter und auch ich kann dir dazu nur raten! Ich habe den Trek im Mai 2014 gemacht und es war ein einmaliges Erlebnis. Noch nie habe ich so beeindruckende und abgelegene Lanschaften gesehen, die zudem extrem abwechslungsreich sind. Aufgrund der Höhe ist dieses Trekking nicht ganz ohne. Beim höchsten Pass (Palomani Pass bei 5.100 Meter) bin ich echt an meine Grenzen gestoßen. Der Panoramablick über die Anden hat sich dafür aber gelohnt!

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Karge Gipfel und türkisfarbene Lagunen beim Ausangate Trek

 

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Grasende Lama Herde unterwegs beim Ausangate Trek

 

Tipps zum Ausangate-Trek

Trekking-Touren zum Ausangate kannst du in Cusco buchen. Es gibt ein paar Online-Agenturen wie Llama Path, die dieses Trekking verkaufen. Meistens handelt es sich dann um private Touren, da es i.d.R. keine weiteren Teilnehmer gibt. Die Touren sind bestens durchorganisiert, haben aber einen stolzen Preis (ab $600).

Am besten buchst du den Ausangate Trek vor Ort über ein Reisebüro. So haben wir das damals gemacht und so wurden wir an einen örtlichen Reiseguide, einen so genannten „Arriero“ (Pferdeführer) vermittelt. Rein theoretisch könnte man sich einen lokalen Guide auch in der kleinen Ortschaft Tinki (Ausgangspunkt der Wanderungen zum Ausangate) selbst organisieren. Dafür fährt man einfach auf eigene Faust mit dem öffentlichen Bus nach Tinki und sucht sich bei Ankunft einen Pferdeführer. Es gibt in dem Ort auch einfache Unterkünfte. Wir wollten aber auf Nummer sicher gehen und haben das Trekking in Cusco im Voraus gebucht. Wir haben pro Person 600 Soles bezahlt, was im Vergleich zu anderen Trekking-Touren sehr günstig war. Inklusive war die Busfahrt nach Tinki, der Gepäcktransport, der örtliche Guide (sprach allerdings nur wenig Spanisch! Muttersprache ist Quechua), sehr gute Verpflegung und die Camping-Logistik.

Den Ausangate Trek könnten erfahrene Bergsteiger auch auf eigene Faust organisieren. Dennoch ist es ratsam, sich in Tinki einen örtlichen Arriero für die Wegführung und die Beförderung des Gepäcks zu organisieren. Aufgrund der Höhe kann es sehr anstrengend werden, wenn man Campingausrüstung, Verpflegung für 5 Tage und persönliche Kleidung selbst tragen muss. An Sonnencreme, ausreichend Wasser und Badezeug (Thermalquellen!) sollte man unbedingt denken.

Nora betreibt den Blog Info Peru und plaudert aus dem Nähkästchen über Peru. Nora ihr Herz schlägt peruanisch, sie hat fast drei Jahre in Cusco gelebt und in der Tourismus-Branche gearbeitet.  Du findest Nora auch bei Twitter, Facebook, Pinterest und Instagram.

 

Der Choquequirao-Trek: eine Wanderung zur Schwester Machu Picchus

Theresa von Travelwoman

Der Choquequirao-Trek ist ein echter Geheimtipp. Die Inka-Ruinen liegen in den peruanischen Anden versteckt. Für die Trekkingtour durch die Schluchten des Apurimac-Tals benötigst du mindestens 4 Tage.

Was ist das Besondere am Choquequirao-Trek?

Die Endstation des Treks sind übrigens die Inka-Ruinen von Choquequirao. Die terrassenartige Anlage liegt auf einem Berghang auf 3.100 Meter Höhe, erstreckt sich über eine Fläche von 1800 Hektar und steht Machu Picchu in nichts nach.

Da deren Entstehung ebenso dem Inka Pachacuteq zugeschrieben wird gilt sie als kleine Schwester Machu Picchus. Weniger als die Hälfte der Anlage, deren Name aus Quechua übersetzt die „Wiege des Goldes“ bedeutet, ist freigelegt. Eine Besonderheit von ihr sind die in die steilen, steinernen Terrassen eingearbeiteten Lamas.

Statt sich durch die alten Inkaruinen von BesucherInnen schieben zu lassen, ist es in Choquequirao menschenleer. Die abgelegene Lage schützt die Inkastadt. Der mühsame Fußweg lässt nur wenige Gruppen und einzelne AbenteurerInnen dorthin aufbrechen. Es ist übrigens auch eine Fortsetzung des Treks bis nach Machu Picchu möglich.

Der Choquequirao Trek
Der Choquequirao Trek

 

Tipps für Choquequirao:

Ich selbst habe den Trek auf eigene Faust durchgeführt. Die Anreise erfolgt am besten im Bus von Cusco aus in Richtung Abancay bzw. Ampay bis zur Abzweigung nach Cachora (15-20 Soles). Vor dort fährst du weiter mit dem Sammeltaxi bis nach Cachora.

Von Cachora bis nach Choquequirao sind es hin und zurück ungefähr 64 Kilometer. Für den Trek wirst du 4-5 Tage benötigen. Dieser Trek ist nur fitten Personen zu empfehlen, denn es müssen insgesamt 3.000 Höhenmeter abgestiegen und auch 3.000 Höhenmeter aufgestiegen werden.

Die Mitnahme von Proviant ist sinnvoll, die Versorgungsmöglichkeiten an den Zeltplätzen unterwegs sind teuer und karg. Am Weg ist Wasser vorhanden, dieses solltest du jedoch zuerst abkochen.

Wenn du einen Esel anmieten möchtest, dann bedenke dass du mit diesen NICHT den Fluss Apurimac überqueren kannst.

Theresa berichtet seit 2014 von ihren Reisen auf den Reiseblog Travelwoman. Theresa ist eine Reisende mit Leidenschaft und außerdem noch ein echtes Energiebündel. Am liebsten berichtet sie über das Wandern und Trekking in verschiedenen Regionen der Welt. Besuche Theresa doch auf Facebook, Twitter oder Pinterest.  

 

Wichtige Tipps für´s Trekking in Peru zusammengefasst

  • Akklimatisation nicht vergessen, die Höhenkrankheit kann tödlich enden (7 Tipps gegen die Höhenkrankheit bei Info-Peru)
  • gibt es Versorgungsmöglichkeiten auf dem Weg? Erkundige dich im Vorfeld
  • Leichte Snacks wie Müsli-Riegel oder Bananen können Gold wert sein
  • Tabletten zur Wasserreinigung nicht vergessen
  • Toilettenpapier musst du in Peru so oder so immer mit dabei haben
  • wenn du Kartenmaterial benötigst: Anfragen in Outdoor-Geschäften und diversen Bücherläden helfen
  • es gibt einen schönen Rother-Wanderführer für Peru
  • für Allein-Reisende ist Spanisch Pflicht (Spanisch-Sprachführer für Mittel- und Südamerika als pdf)!
  • überprüfe vor deiner Tour die Ausrüstung deines Anbieter und sprich´mit dem Guide
  • es lohnt sich, Touranbieter zu vergleichen und die Kritiken auf Tripadvisor zu lesen

 

Trekking in Peru – Fazit

In Peru gibt es zahlreiche Möglichkeiten zum Trekking. Typische Ausgangsorte für mögliche Wanderungen in Peru sind dabei vor allem Huaraz, Arequipa und Cusco. Es gibt  viele mögliche Treks über 3-5 Tage, aber auch Wanderungen über einen Tag sind möglich (z.B. Rainbow – Mountain). Huaraz im Norden von Peru ist ein Paradies für Naturbegeisterte. Die meisten Wanderungen führen dabei in die Cordillera Blanca und die Cordillera Huayhuash. Die berühmteste Wanderung ist der Santa Cruz Trek, dieser dauert zumeist 4 Tage.

Auch Arequipa eignet sich ideal als Ausgangsort für Wanderungen. Die weiße Stadt ist der Ausgangspunkt für Touren in den Colca-Canyon, außerdem sind auch Vulkan-Besteigungen mit atemberaubenden Ausblicken auf die Gipfel der „Cordillera Volcánica“ von Südperu möglich. Die bekanntesten Möglichkeiten sind dabei der Misti und der Chachani.

Von Cusco aus führen zahlreiche Treks naturgemäß zu den legendären Ruinen von Machu Picchu. Der bekannteste Trek ist immer noch der berühmte, aber eben auch überlaufene Inka-Trail. Doch alternative Treks wie zum Beispiel der Salkantay Trek, der Lares Trek und auch der Inka-Jungle Trek sind nicht minder spektakulär.

Aber nicht alle Wanderungen in Cusco führen nach Machu Picchu. Die Wanderung zu den Rainbow-Mountains erfreut sich aufgrund der spektakulären Ausblick zunehmender Beliebtheit und der Ausangate-Trek zählt möglicherweise aufgrund der abgeschiedenen Landschaften zu den schönsten Wanderungen weltweit.

 

Weiterführende Links und Artikel

Huaraz:

Arequipa:

Cusco:

Nützliches:

 

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6 Kommentare zu Trekking und Wanderungen in Peru – Erfahrungsberichte und Tipps

  1. Hi Paul,
    wow … eine sehr gelungene Zusammenfassung von tollen Treks & Wanderungen. Sehr schön! Und wie ich sehe, gibt es noch genügend weitere tolle Wanderungen und faszinierende Landschaften für einen neuen Peru Besuch.

    Definitiv ein wunderschönes Land für alle Outdoor Fans!
    Liebe Grüße
    Petra

  2. Lieber Paul,
    da sind so großartige Treks dabei, dass ich es kaum erwarten kann, loszuziehen! Seit ich das Foto von den Rainbowmountains gesehen habe, gibt es wieder ein Sehnsuchtsziel mehr auf meiner ohnehin schon langen Liste für Südamerika 😉 Danke für die tollen Anregungen!
    Liebe Grüße
    Angela

2 Trackbacks & Pingbacks

  1. Was kostet Machu Picchu und wie komme ich am besten hin?
  2. Cusco, alles du du wisssen musst über die Heilge Stadt der Inka

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