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Mein nachdenklichstes Erlebnis auf Reisen – Aufruf zur Blogparade

Aufruf zur Blogparade: "Mein nachdenklichstes Erlebnis auf Reisen". Ein Foto von Beo

Wir reisen gern, weil es einfach Spaß macht und weil wir gern in der Ferne schweifen.

Doch reisen ist nicht immer nur genießen. Manchmal haben wir auch auf Reisen ein nachdenkliches Erlebnis, dass uns lange beschäftigt. So war es bei mir, als in in La Paz Jorge getroffen habe: Der Junge mit den schwarzen Zähnen.

Die Begegnung mit Jorge und anderen hat mich schockiert und auch nachhaltig geprägt. Jorge hat mein Weltbild verändert, seit meiner Begegnung mit ihm reise ich mit geöffneteren Augen.

Deshalb möchte ich wissen, ob auch du auf deinen Reisen etwas ähnliches erlebt hast. Hattest auch du ein Schlüsselerlebnis auf Reisen, welches dich in deinem Denken und Handeln verändert hat? Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass man sich beim Reisen den eigenen Privilegien bewusst ist und auch mit offenen Augen untwegs sein sollte. Es gibt für mich nichts schlimmeres als Menschen, welche nur mit Scheuklappen unterwegs sind, ohne jegliches Gespür für die Einheimischen.

 

Was ist dein nachdenklichstes Erlebnis auf Reisen?

Ich rufe hiermit zur Blogparade „Mein nachdenklichstes Erlebnis auf Reisen“ auf : Dabei würden mich die folgenden Fragen interessieren.

  • Was ist an diesem Tag passiert?
  • Warum hat dich dieses Erlebnis so nachdenklich gemacht?
  • Wie hat dich dieses Erlebnis geprägt, wie oft denkst du noch daran zurück?
  • Wie wichtig ist es deiner Meinung nach, mit offenen Augen zu reisen?

 

Du kannst schreiben, wonach dir der Sinn steht. Nur das Thema sollte erfüllt bleiben: „Mein nachdenklichstes Erlebnis auf Reisen“.

 

Teilnahmebedingungen

Wenn du an dieser Blogparade teilenehmen möchtest, so musst du nur die folgenden Regeln beachten:

  • du kannst bist zum 31.12.2016 über die Frage „Was war mein nachdenklichsten Erlebnis auf Reisen“ nachdenken
  • dein Artikel sollte mindestens 500 Wörter und 2-3 Bilder beinhalten
  • verlinke meinen Blogpost in deinem Beitrag und hinterlasse bitte hier einen Kommentar mit deinen Link
  • ich werde am Ende eine Zusammenfassung über eure Beiträge schreiben

 

Bisherige Beiträge zur Blogparade:

 

Die Schwefelarbeiter am Vulkan Kawah Ijen in Indosien, Wegsite.net

 

Gedanken zu Venice Beach, Before We Die

 

Ein neues Shopping-Center in Canggu, Roadtripgirl

 

Das entsetzliche Attentat in Nizza – zwei Monate danach, Reisejunkie Info

 

Reisebericht Hebron, we2ontour

 

Reisen ist…Veränderung, Yummytravel

 

Extreme Armut in Indien, Flocblog

 

Die Begegnung mit einer Beschneiderin in Äthiopien, Ferngeweht

 

Begegnungen im Beijing Language Institute, Bamboo-Blog

 

Reise nach Lombok, Gin des Lebens

 

Cerro San Cristobal – ein anderes Lima von oben, Little Discoveries

 

Der Junge mit den schwarzen Zähnen, Adventureluap

 

Viel Spaß beim Schreiben =)

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30 Kommentare zu Mein nachdenklichstes Erlebnis auf Reisen – Aufruf zur Blogparade

  1. die Begegnung mit den Schwefelarbeitern am Vulkan Kawah Iljen, hat uns nachhaltig beschäftigt. Wer von uns Westlern hat einen Schimmer, unter welchen Bedingungen in der sogenannten 3. Welt heute noch gearbeitet wird? Wir haben versucht, unsere Eindrücke festzuhalten, hoffen, ein wenig von der Stimmung am Berg transportieren zu können. Die Schwefelarbeiter verstecken sich nicht schamvoll. Wenn jemand sich schämen sollte, dann die ausbeuterischen Konzerne. Die Schwefelarbeiter möchten, dass ihre Geschicht bekannt wird, das haben wir versucht, mit unseren Mitteln, zu unterstützen

    http://wegsite.net/unser-weg/suedost-asien/indonesien/java/kawah-iljen/

      • Der Beitrag von Ines ist – wie eigentlich alles von ihr – dampfende Rassistenkacke und braune Propaganda. Es ist eigentlich eine Schande für deinen Blog, dass du derartiges Gedankengut überhaupt auf deinem Blog verlinkst.

    • @“Sven“- oder wie immer Du wirklich heißt: Welche „Rasse“ sollte in diesem Artikel denn gemeint sein?
      Ich sehe keine.
      Rassismus? „Braune Propaganda“? Zu viel Bildzeitung oder taz gelesen? Oder einfach maas-los zu viele illegale Substanzen genascht?
      Eine „Schande“ sind allenfalls ebenso substanzlose wie verleumderische Dumpfbacken-Kommentare wie Deiner.

  2. Hallo Paul,
    ein spannendes Thema für eine Blogparade. Wer ein wenig neugierig und mit offenen Augen durch die Welt geht, wird nicht nur die Sonnenseiten eines Landes kennen lernen.
    Wir sind gern dabei und erzählen von unseren Erlebnissen in Hebron, einer Stadt mitten im Westjordanland. Eine Reise die uns tief bewegt und sehr nachdenklich gemacht hat.
    http://we2ontour.de/reisebericht-hebron/

    • Weiße, privilegierte Frau reist nach Äthiopien, um mit einer Verstümmlerin (und nicht „Beschneiderin“, wie hier euphemistisch benannt) zu plaudern, als sei es das Normalste der Welt – um dann in die Welt zu posaunen, man müsse diesen Gewalttäterinnen ja eine „alternative Einkommensquelle“ bieten, damit sie mit ihren Gräuel-Taten aufhörten!

      Seriously?

      Davon abgesehen, dass nach meinem Empfinden eine ganze Menge an Abgestumpftheit, Ignoranz und Abspaltung dazu gehört, um sich allen Ernstes mit solchen Verbrecherinnen „an einen Tisch“ zu setzen – oder überhaupt sich freiwillig mit solchen Tätern zu umgeben (=in eine solche „Kultur“ zu reisen),tut es manchmal gut, einfach einen Moment innezuhalten und nachzudenken – bevor man gedankenlos nachplappert, was Verbrecher einem so erzählen: Waris Dirie – Ex-Model und Buchautorin aus Somalia – und selbst Opfer der Genitalverstümmelung, erbost sich zu Recht über den widersinnigen westlichen Ansatz, die Verstümmlerinnen „in neue Arbeit und Brot“ anstatt ins wohlverdiente Gefängnis zu bringen:

      „Was für eine bodenlose Frechheit! Millionen Frauen in Afrika haben kein Einkommen, geschweige denn genug zu essen. Warum sollten gerade die Beschneiderinnen belohnt werden, die so viele Mädchen umgebracht haben“?

      Der in dem Beitrag genannte Verein „Menschen für Menschen“ hat übrigens Jahrzehnte lang die Verstümmelung von Mädchen tatenlos geduldet. Und DAS ist eine Schande: https://blog.taskforcefgm.de/2012/03/karlheinz-bohms-stiftung-menschen-fur-menschen-helden-oder-betruger/

        • Ulrike – wie schon oft gesagt – aber gerne nochmal: In der Psychologie nennt man das, was Du von Dir gibst, Projektion der eigenen Mängel auf andere.
          Hast wirklich mein Mitgefühl.

          • Ok, an dieser Stelle ist es genug. Es ist nicht der Sinn dieser Parade, einander anzugehen oder zu beleidigen.
            Ich bitte darum, dass diese Diskussion abgebrochen oder an anderer Stelle fortgesetzt wird.

            Die Verstümmelung ist ein ernstes und sehr traurig stimmendes Thema, das uns -leider- wohl noch lange beschäftigen wird. Es bedarf sicherlich einer jahrzehntelangen Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit, wenn man die Genitalverstümmelung überall abschaffen möchte. Zu verwurzelt sind oftmals die Bräuche und alteingesessenen Vorstellungen, als dass man auf schnellem Wege Erfolg haben wird.

            Vielleicht wird es aber zum Beispiel einer Frau wie Halima eher möglich, ihre Landsleute von unseren westlichen Vorstellungen zu überzeugen als einer anderen Person. Das könnte sie in einem Gefängnis schlecht tun. Vielleicht hat Halima aber auch etwas anderes gesagt, als der Dolmetscher übersetzt hat. Wir wissen es nicht.

            Wie auch immer, bei dieser Blogparade geht es um das „Nachdenklichste Erlebnis auf Reisen“ aller Teilnehmer. Es ist die Absicht dieser Parade, mehrere prägende Erlebnisse zu beschreiben und vielleicht auch den einen oder anderen Leser davon zu überzeugen, wie wichtig es ist, mit offenen Augen durch die Welt zu reisen.

            Vielen Dank

      • Lieber Paul, zu Deiner Info: Es wurden bereits Jahrzehnte sogenannter „Aufklärungsarbeit“ geleistet – ohne Erfolg. Im Gegenteil – diese Gewalt wird weiter verbreitet und hat nichts mit „verwurzelten Bräuchen“ zu tun. Gewalt bleibt Gewalt und folgt ihren eigenen Mechanismen. Mit „Überzeugung“ ist da nichts zu erreichen, wie bereits das vergleichbare Massenphänomen der Füße-Verstümmelungen in China eindrücklich belegt.
        Täterinnen wie diese Halima sind i.d.R nicht resozialisierbar und sie sollten erst recht nicht erneut auf ihre Opfer losgelassen werden -egal in welchem Kontext! Das ist das eine.
        Das andere ist – und das muss auch kritisiert werden dürfen – der geradezu shizophrene Umgang westlicher Akteure mit diesen Tätern. Hier dazu ein aktueller Beitrag, der auch auf den o.g. Text eingeht: http://www.taskforcefgm.de/2016/12/nette-plauderei-mit-einer-verstuemmlerin/

    • Oh ich habe auch einen Sprachkurs auf Reisen gemacht =).

      Ja der internationale Umgang ist immer etwas schönes.
      Der Text erinnerte mich an meinen eigenen Sprachkurs in Lima, Peru. Auch dort waren wir Teilnehmer aus Europa, Asien, Nord-Amerika etc. und es war einfach nie langweilig.

  3. Hey Paul 🙂

    Ich habe lange überlegt, was ich zu deiner Blogparade beisteuern könnte. Eigentlich hätte ich gern etwas Neues geschrieben, aber es war dann doch schnell klar, dass es einfach keinen anderen Text gibt, der besser passen würde: http://lebenalacarte.de/wie-die-terroranschlaege-mein-leben-veraendert-haben/

    Die schrecklichen Erlebnisse vom 13. Februar 2015 in Paris haben mich über so vieles nachdenken lassen und dieser eine Tag hat verdammt viel in meinem Leben verändert. Aber lies selbst 😉

    Schöne Grüße,
    Caro

    • Hallo Bianca & Frank.

      Danke, dass ihr an der Blogparade teilnehmt =).
      Ich habe mir eben den Text durchgelesen. Auch mir ist ein paar Mal die bedrückende Armut vieler Limenos aufgefallen, ich habe ja mal fast drei Monate im Stadtteil Rímac gelebt. Vielen Dank, dass ihr eure Eindrücke so schön wiedergegeben habt und auch mit anderen Lesern über diese Blogparade teilt.

      VG, Paul

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