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Dubrovnik – die Perle an der Adria

Dubrovnik kroatien lovrijenac
Die Festung Lovrijenac in Dubrovnik.

Dubrovnik wird auch die „Perle der Adria“ genannt – tatsächlich liegt diese wunderschöne Stadt sehr malerisch am südlichen Zipfel der kroatischen Adria. Auch die historische Altstadt mit der Stadtmauer ist sehr einladend und wurde zu Recht zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt.

Das mediterrane Flair und die leckere Küche runden das Ganze noch ab und machen Dubrovnik zu einem sehr attraktiven Reiseziel. Ein kurzer Reisebericht.

 

Die Busfahrt nach Dubrovnik

Dubrovnik ist die letzte Station bei meiner Reise durch Kroatien und schon die Busfahrt dorthin ist wirklich ein Traum. Der Himmel ist blau und die Sonne scheint. Ich sitze auf der rechten Sitzreihe und die kroatische Küstenlinie zieht an meinem Fenster vorbei. Die Adria ist tiefblau, die Strände sind naturbelassen und zerklüftete Kalkfelsen prägen das Landschaftsbild. Mancherorts schmiegen sich verschlafene Dörfer an die Berghänge. Fast die Hälfte der vorbeiziehenden Häuser dienen übrigens als Ferienhäuser.

Ich erreiche Dubrovnik nach 4 Stunden per Bus aus Split, dabei fährt der Bus auch 60 Kilometer durch Bosnien Herzegowa. Am frühen Nachmittag bin ich in der Traumstadt angekommen.

 

Dubrovnik – die ersten Eindrücke

Es ist übrigens sehr einfach, sich in Dubrovnik zu orientieren. Die berühmte Altstadt ist schon aus weiter Entfernung erkennbar, denn sie liegt direkt an der Adria und wird umrahmt von hochaufragenden Hügeln. Hinter der Altstadt liegt die Insel Lokrum, diese ist nur 15 Bootsminuten von Dubrovnik entfernt. Bevor ich zur eigentlichen Altstadt gelange, muss ich erst gefühlte 1000 Stufen hinabsteigen.

Die beste Aussicht hast du übrigens vom Tvrdava Srd – der Hausberg v on Dubrovnik. Von dort oben hast du eine fantastische Aussicht auf die Stadt. Du kannst den Hausberg mit einer Seilbahn erreichen, diese startet im Stadtzentrum.

 

Dubrovnik altstadt blick
Blick auf die legendäre Altstadt von Dubrovnik

 

Die Altstadt von Dubrovnik

Die gesamte Altstadt wird von der bis zu 25 Meter hohen Stadtmauer umfasst, der Haupteingang ist dabei das Pile-Stadttor. Ich betrete staunend die Altstadt und zuerst rückt der Onofrio-Brunnen mit seinen 16 Wasseröffnungen ins Blickfeld. Im Hintergrund erhebt sich das Franziskaner-Kloster.

Die malerische Altstadt ist einmalig und es verwundert mich nicht, dass sie zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Die mächtige Stadtmauer sorgt für ein mittelalterliches Ambiente. Das Stadtbild erscheint sehr sauber und gepflegt, die Pflastersteine aus Kalkstein wirken wie blank geputzt. Auch die gefplegten Häuser bestehen aus hellem Kalkstein, welcher oft für Marmor gehalten wird.

Das Stradun ist die belebteste Straße der Altstadt, sie verläuft vom Onofrio Brunnen bis zum Stadtplatz. Entlang dieser Straße wimmelt es von Touristen, hier finden sich auch  zahlreiche Restaurants und Souvenirläden. Ich lasse mich ein wenig treiben, der angenehm aufdringliche Duft von Pizza und mediterraner Küche steigt mir dabei in die Nase. Zahlreiche verwinkelte Gassen abseits der Stradun laden zum Bummeln und Verweilen ein. Auch die Altstadt ist hügelig, in fast jeder zweiten Gasse finde ich eine Treppe vor.

 

 

Dubrovnik Kroatien Pile stadttor
Das ist Pile-Stadttor ist der Eingang zur Altstadt Dubrovniks

 

Dubrovnik Kroatien Onofrio Brunnen
Der Onofrio Brunnen und das Franziskaner-Kloster in der Altstadt von Dubrovnik. Die Stradun gilt als die Hauptstraße der Altstadt

 

 

Dubrovnik Altstadt Gasse
Gasse in Dubrovnik

 

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Der Luža-Platz von Dubrovnik – ein Gebäude-Ensemble aus mehreren Epochen

Die Hauptstraße Stradun endet am Luža-Platz der Altstadt von Dubrovnik, hier befinden sich einige der Hauptsehenswürdigkeiten. Bisher haben mich nur wenige Städte so sehr fasziniert wie Dubrovnik. Baudenkmäler aus verschiedenen Epochen bilden hier ein harmonisches Gesamtbild.  Der Sponza-Palast mit den 31 Meter hohen Glockenturm und auch der Rektorenpalast sind gotische Bauwerke, die St. Blasius Kirche und auch die Kathedrale dagegen zählen zum Barock.

Dubrovnik Altstadt
Der Sponza Palast am Ende der Stradun

 

Dubrovnik Altstadt
Die barocke Kathedrale in Dubrovnik

 

Dubrovnik Altstadt St. Blasius
Die barocke St. Blasius Kirche am Luža-Platz

 

Dubrovnik Altstadt
Der gotische Rektorenpalast in der Altstadt Dubrovniks

 

 

Mediterranes Flair, teures Essen und schöne Sonnenuntergänge

Ich wandere am Rande der Stadtmauer entlang und staune. Die schöne Lage an der Adria verleiht Dubrovnik ein mediterranes Flair. Der Hafen ist ruhig gelegen, die Boote schaukeln scheinbar gemütlich im Wasser. Der gegenüberliegende Hügel Brdo Srd wird von der bald untergehenden Sonne orange angestrahlt. Von dort aus hast du übrigens einen wunderbaren Ausblick auf Dubrovnik und die Adria.

Es herrschen Ruhe und Gemütlichkeit. Spätestens beim Essen wirst auch du feststellen, dass Dubrovnik übrigens ziemlich teuer ist. Ein Café kostet bereits 4 € und die Preise für einen Salat liegen nicht selten bei rund 10 €. In Pula hat ein Caé weniger als 2 € gekostet.

Es ist bereits Oktober, trotzdem ist es aber noch sehr angenehm warm. Eine leichte Brise weht mir um die Ohren. Ich bin den Gerüchen der mediterranen Küche erlegen und probiere mich an einem Oktopus. Später bewundere ich noch den spektakulären Sonnenuntergang.

 

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Die Festung Lovrijenac in der untergehenden Abendsonne

 

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Ein typischer Sonnenuntergang in Kroatien

 

 

Die Stadtmauer von Dubrovnik

Für den nächsten Stadt steht ein Rundgang um die legendäre Stadtmauer auf dem Programm. Die Stadtmauer von Dubrovnik ist eine der besterhaltenen in Europa und umrundet die gesamte Altstadt. Am Anfang bin ich ziemlich verärgert, da für den Rundgang immerhin 120 Kunas verlangt werden – das sind mehr als 15 Euro.

Doch mein anfänglicher Ärger relativiert sich schnell. Die Stadtmauer ist das eigentlich Highlight von Dubrovnik und für einen ausgedehnten Rundgang solltest du dir mindestens zwei Stunden Zeit nehmen. Dubrovnik war eine bedeutende Seemacht und als die Republik Ragusa bekannt. Die bis zu 25 Meter hohe Stadtmauer wurde zur Abwehr errichtet und über eine Dauer von insgesamt 7 Jahrhunderten erbaut.

Auf der linken Seite erstreckt sich die Altstadt Dubrovniks und und auf der rechten Seite die tiefblaue Adria. Ich erkenne einzelne Boote, treibend im Wasser. Zahlreiche rekonstruierte Dächer und vereinzelte Ruinen erinnern noch an den kroatischen Unabhängigkeitskrieg, der 1991 seinen Höhepunkt fand.

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Ausblick von der Stadtmauer auf die Altstadt von Dubrovnik

 

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Beim Rundgang habe ich auch einen sehr schönen Ausblick auf die Festung Lovrijenac. Es handelt sich um den ehemaligen Goldspeicher Dubrovniks, außerdem war diese Festung einst ein wichtiger Militärstützpunkt.

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Ausblick auf die Lovrijenac

 

Am Rande der Stadtmauer befindet sich übrigens auch das Buza-Café. Von dort hast du bei sonnigem Wetter einen perfekten Blick auf die Adria und die Insel Lokrum.

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Rundgang an der Stadtmauer Dubrovniks. Das Café Buza mit Blick auf die Adria

 

Fazit

Aufgrund seiner Lage ist Dubrovnik oft der Schluss- und auch Höhpunkt einer Kroatienreise. Die Altstadt von Dubrovnik ist ein wahrer Traum und deswegen kaum zu toppen. Die Aussichten von der Stadtmauer aus auf die Dächer der Stadt und die tiefblaue Adria sind spektakulär.

Auch die leckere Küche, das mediterrane Flair, die schönen Sonnenuntergänge und die Architektonik der Altstadt versüßen den Aufenthalft. Ein entscheidender Minuspunkt sind die horrenden Preise, die solltest du bei deiner Kroatienreise durchaus berücksichtigen.

 

 

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